Claus Ruhe Madsen gewinnt die Oberbürgermeister-Stichwahl in Rostock

Claus Ruhe Madsen

Claus Ruhe Madsen, Foto: Joachim Kloock

17.6.2019 – Claus Ruhe Madsen ist Gewinner der Oberbürgermeister-Stichwahl in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. 43.340 Rostockerinnen und Rostocker hatten für den Einzelbewerber gestimmt. Das entspricht 57,1 Prozent aller abgegebenen gültigen Stimmen. Auf Steffen Bockhahn, Kandidat der Partei DIE LINKE, entfielen 32.619 Stimmen (42,9 Prozent). Insgesamt 76.437 Rostockerinnen und Rostocker haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 44,1 Prozent.

Da während der Oberbürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 keine Kandidatin und kein Kandidat über die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte, war eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenanzahlen erforderlich.

Über das amtliche Endergebnis der Stichwahl berät der Gemeindewahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 20. Juni 2019, um 15 Uhr im Beratungsraum 1 des Rathauses. Ein Datum für die Amtsübernahme als Oberbürgermeister steht noch nicht fest.

Detaillierte Wahlergebnisse: https://wahlen.sv.rostock.de

Lebenslauf von Claus Ruhe Madsen

Claus Ruhe Madsen wurde am 27. August 1972 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geboren.  Aufgewachsen ist er nördlich von Kopenhagen und zog später mit seiner Familie an die Nordsee.  Dort hat er 1992 am Struer Statsgymnasium als Jahrgangsbester sein Abitur gemacht. Nach seinem Schulabschluss wollte er zur „Kongelig livgarde“ (Leibwache der Königin).  Auf Rat seines Vaters hin entschied Madsen jedoch, sich ein Jahr im Ausland weiterzubilden. Mit 3.000 dänische Kronen (etwa 400 Euro) und einem Koffer verließ er Dänemark und kam ins Ruhrgebiet in ein skandinavisches Möbelhaus. Dort arbeitete er im Lager und in der Auslieferung sowie im Verkauf und lernte neben Deutsch auch, wie man Möbel aufbaut. Wenig später wurde er Verkaufsleiter. Daraufhin schloss er eine Ausbildung zum Handelsfachwirt ab. 1997 kam Claus Ruhe Madsen nach Rostock, gründete gemeinsam mit Partnern die Möbel Wikinger GmbH und wurde dessen Geschäftsführer. Von 2013 bis 2019 war Claus Ruhe Madsen ehrenamtlicher Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Rostock.  Seit 2017 übernimmt er die Organisation der Hanse-Tour Sonnenschein, die mit einer alljährlichen dreitägigen Radtour durch Mecklenburg-Vorpommern Spenden für krebs- und chronisch kranke Kinder sammelt. Außerdem trainiert er eine Jugendhandballmannschaft. Claus Ruhe Madsen ist verheiratet und hat eine Tochter.

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Erstmals Nachwuchs bei den Rosapelikanen im Zoo Rostock

Junger Rosapelikan, Foto Joachim Kloock

Junger Rosapelikan, Foto Joachim Kloock

Lange mussten die Tierpfleger auf einen Zuchterfolg bei den Pelikanen warten. Im November 2007 zogen die ersten beiden Pelikane aus Schwerin nach Rostock. 2008 kamen vier Tiere aus dem Tierpark Hagenbeck dazu. Aktuell leben vier männliche und vier weibliche Tiere auf dem Ententeich am Eingang Trotzenburg in Gemeinschaft mit Stockenten und Möwen. 2008 wurde für die rosa Vogelschar die Anlage grundlegend modernisiert und die bekannte Wasserfontäne eingeweiht.Die Rostocker Pelikane haben noch keine Bruterfahrungen, bauen aber seit einigen Jahren Nester. In diesem Jahr wurden mehrere Eier im Gehege entdeckt, eines davon wurde in den Brutapparat gelegt. Dort schlüpfte in der Nacht vom 17. zum 18. Mai das Küken. Der Minipelikan wog da gerade 133 Gramm, bringt es nun aber schon auf 2.100 Gramm.

„Das Jungtier entwickelt sich sehr gut, das Geschlecht ist noch unbekannt. Es ist zurzeit ein kleiner Schreihals, der sich lautstark bemerkbar macht, sobald ein Tierpfleger in seiner Nähe ist“, berichtete Zookuratorin Antje Angeli. „Die Brut insgesamt gestaltet sich schwierig, weil die Pelikane schon auf kleine Veränderungen sehr sensibel reagieren.“ Das noch dunkelfarbige Küken wird im Polarium aufgezogen, soll aber schon bald zu seinen Artgenossen auf den Ententeich wechseln. Aufgepäppelt wurde der kleine Pelikan am Anfang mit Babymäusen und kleinen Speisefischen, beispielsweise Stinten, frisst jetzt auch schon wie die erwachsenen Tiere größere Süßwasserfische, bevorzugt die Rotfeder.

Die stattlichen Rosapelikane (Pelecanus onocrotalus) mit dem unverwechselbaren Schnabel erreichen bei einem Gewicht von rund 14 kg bis zu 1,75 m Körperlänge und können 40 Jahre alt werden. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 3,6 Metern. Pro Tag frisst ein Rosapelikan etwa zwei Kilogramm Fisch, den er in seinem Hautsack unter dem Schnabel fängt. Der Rosapelikan ist weltweit verbreitet und gilt trotz abnehmender Bestände nicht als gefährdet.

Klassik-Nacht: Australischer Stardirigent und die Norddeutsche Philharmonie gratulieren zum 120. Zoo-Geburtstag

Am 28. Juni 2019 begeistert die 21. Klassik-Nacht im Zoo Rostock wieder rund 3.000 Gäste. Die Musiker stellten ihre Programmhöhepunkte vor.

Klassik-Nacht_Foto_Joachim_Kloock-01In zwei Wochen werden der australischer Stardirigent Nicholas Milton und die Norddeutsche Philharmonie auf ihre Art und Weise „Happy Birthday“ sagen und dem Zoo zu seinem 120. Geburtstag gratulieren. „Es ist vermutlich das größte Geburtstagsständchen überhaupt für einen Jubilar“, so Zoodirektor Udo Nagel im Vorfeld des alljährlichen musikalischen Highlights . „Und natürlich auch das großzügigste Geschenk für unsere Zoobewohner, da die Erlöse direkt in den Natur- und Artenschutz fließen.“ Der Zoodirektor bedankte sich bei allen Beteiligten und Sponsoren, die seit vielen Jahren eines der bedeutendsten Benefizkonzerte des Landes tatkräftig und mit großem Engagement unterstützen.

Klassiker und Ohrwürmer für die Geburtstagsgäste

Dirigent Nicholas Milton, Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters, plant ein wahres Feuerwerk an Jahrhundertmelodien für die große Happy-Birthday-Party, die auch immer wieder einen Bezug zur Tierwelt aufzeigen. Die Besucher können sich so unter anderem auf Peter Tschaikowskis Tanz der Schwäne und den Walzer aus Schwanensee freuen, aber auch auf Edward Elgars Suite über „Wilde Bären“, Johann Strauss’ Polka-Libelle oder Rimski-Korsakows Hummelflug. Natürlich werden viele weitere Welthits für große Emotionen sorgen wie Rossinis Katzenduett, Strauss’ Fledermaus-Ouvertüre, Elgars berühmter Pomp and Circumstance Marsch Nr. 1 und Georges Bizets Les Toréadors aus Carmen.

Restkarten für die 21. Klassik-Nacht gibt es noch im Zoo, im OZ-Servicecenter, im Pressezentrum am Neuen Markt sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder auch online über den Zoo oder mvticket.de. Das Benefizkonzert ist eine Koproduktion zwischen der Volkstheater Rostock GmbH und der Zoologischen Garten Rostock gGmbH, unterstützt durch die Premiumpartner für Natur- und Artenschutz sowie Rostocker Kultursponsoren. Das sind die Stadtwerke Rostock AG, Lotto-Toto MV, die Rostock PORT GmbH, WIRO Wohnen in Rostock und die Ostseesparkasse Rostock , die ScanHaus Marlow GmbH, die EEW-Special Pipe Constructions GmbH, PINAX Werbemedien, die Nordwasser GmbH, die Warnowquerung GmbH, die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG sowie die KARPACK GmbH und die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG).

Bildunterschrift: Zoodirektor Udo Nagel mit Musikern und Förderern am Pelikanhaus – Ricarda Schulz (v.li./Warnowtunnel) Jörg Litschka (RostockPort), Wiebke Struck (ScanHaus Marlow), Udo Nagel (Zoo), Gabriele Rühle (Lotto MV), Thomas Schneider (Stadtwerke) und Jana Mentz (OSPA) sowie José António de Abreu (Solohornist), Kristina Hübner (Cellistin) und Hui-Tzu Lee (Violinistin). Die Musiker Hui-Tzu Lee (v.li.), Kristina Hübner und José António de Abreu von der Norddeutsche Philharmonie stimmten auf die Klassik-Nacht ein. Foto: Joachim Kloock

RSAG verjüngt ihre Busflotte

Übergabe von sechs neuen Bussen mit modernster Technik und frischem Innendesign an den Fahrdienst

RSAG_neue Busse für den Fahrdienst_12062019_KloockDie Busflotte der Rostocker Straßenbahn AG wird noch moderner und umweltfreundlicher: Sechs neue Dieselbusse der Marke Mercedes Benz Citaro mit verbrauchsgünstigen und emissionsarmen Motoren der Euro-VI-Norm nimmt die RSAG in diesen Tagen in Betrieb, um ältere Fahrzeuge planmäßig zu ersetzen. Rund 92 % aller Busse der RSAG weisen ab diesem Jahr die aktuellste Abgasnorm Euro-VI bzw. den zuvor geltenden EEV-Standard auf: „Damit vergrößern wir unsere umweltfreundliche Fahrzeugflotte: Wir investieren jedes Jahr in unseren Fuhrpark und sorgen so für eine kontinuierliche Modernisierung unserer Busflotte. Davon profitieren nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Fahrgäste“, freute sich RSAG-Vorstand Jan Bleis bei der heutigen Übergabe auf dem Busbetriebshof in Schmarl.

Die neuen Busse sind mit einer Vielzahl an technischen Neuheiten ausgestattet: Als erster Hersteller hat die Mercedes-Tochter Evobus sowohl einen Notbrems- als auch einen Abbiegassistenten bei Stadtbussen eingeführt. Die RSAG gehört zu den ersten Verkehrsunternehmen, die diese Option mit dem Ziel einer weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit gewählt haben. Der aktive Bremsassistent warnt beim Erkennen einer möglichen Gefahrensituation im Fahrweg des Busses zuerst den Fahrer und leitet dann eine Bremsung ein. Die letztendliche Entscheidung, in angemessener Weise zu reagieren, verbleibt beim Busfahrer. Eine automatisierte Vollbremsung ist aus Rücksicht auf die Sicherheit der Fahrgäste im Bus nicht vorgesehen. Der radarbasierte Abbiegeassistent warnt den Busfahrer mit optischen und akustischen Signalen und einer Vibration im Fahrersitz, wenn sich im unmittelbaren Seitenbereich des Fahrzeugs Personen, Radfahrer, andere Fahrzeuge oder Hindernisse befinden. Dadurch lassen sich insbesondere schwere Abbiegeunfälle mit Radfahrern und Fußgängern vermeiden.

Die vier neuen Gelenkbusse Mercedes-Benz O 530G haben eine technische Kapazität von 47 Sitz- und 105 Stehplätzen und verfügen über eine Motorleistung von 360 PS. Die Standardbusse vom Typ O 530 haben 32 Sitz- und 79 Stehplätze und verfügen über eine Motorleistung von 300 PS. Selbstverständlich sind die Busse barrierefrei ausgestattet und an allen Türen stufenlos begehbar. Sie verfügen außerdem über eine Absenkmöglichkeit an der Türseite (Kneeling). Beide Fahrzeugtypen sind an der zweiten Tür jeweils mit einer Klapprampe und einem Rollstuhlplatz versehen, der Gelenkbus zusätzlich auch an der dritten Tür. Im Inneren der Busse können sich die Fahrgäste über ein schickes neues Fahrzeugdesign freuen: Auffällig sind der Fußbodenbelag in Laminatoptik und neue Sitzbezüge mit frischen Blautönen. Die Haltestangen sind – außer in den Einstiegsbereichen – in Edelstahlausführung und damit hygienischer sowie kratzunempfindlich. Die Seitenwände sind teilweise in Nadelvlies ausgeführt, das nicht nur optisch angenehm wirkt sondern auch die Innengeräusche reduziert. Moderne Doppel-TFT-Monitore sorgen für eine gut lesbare Fahrgastinformation. Energetisch optimierte Klimaanlagen im Fahrgastraum und für den Fahrerarbeitsplatz sind ebenfalls vorhanden. Wie alle Fahrzeuge der RSAG sind die neuen Busse mit Videoüberwachung und einem Fahrscheinautomaten ausgestattet. Die sechs Busse sind das letzte Los einer 17 Busse umfassenden europaweiten Ausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019. Aktuell betreibt die RSAG insgesamt 21 Buslinien in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die 74 Busse der RSAG legen dabei jährlich rund 4,3 Mio. Kilometer zurück.

Bildunterschrift: André Herrmann von Evobus, Fahrerin Simone Neitzel und RSAG-Vorstand Jan Bleis präsentieren die neuen Rostocker Linienbusse, die zukünftig auch für alle Fahrgäste in Rostock unterwegs sind. Foto: Joachim Kloock

385.989 Kilometer für ein besseres Stadtklima und mehr Lebensqualität

Rostocker STADTRADEL-Bilanz 2019 

Stadtradeln in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Stadtradeln in Rostock, Foto: Joachim Kloock

Vom 5. bis 25. Mai 2019 wurde in Rostock kräftig in die Pedale getreteund geradelt was das Zeug hält. Im Rahmen der bundesweiten Aktion STADTRADELN haben sich Radelnde aus ganz Rostock zusammengeschlossen und sind für ein besseres Stadtklima und mehr Lebensqualität geradelt. Rostock nahm bereits zum elften Mal teil. Die Stabsstelle Mobilitätsmanagement als lokaler Koordinator freut sich über diesen positiven Trend und die wachsende Bekanntheit der Aktion. Denn in diesem Jahr gab es eine Vielzahl an neuen Teams, die sich dem STADTRADELN angeschlossen haben. Dabei waren aber auch viele alte Bekannte, die sich jedem Jahr dem Wettbewerb um die meisten Kilometer stellen. Ein großer Dank richtet sich außerdem an die zahlreichen Tourenanbieter, die es ermöglicht haben, dass elf Fahrradtouren für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm während des Aktionszeitraums sorgten. Insgesamt haben 2.344 Radlerinnen und Radler in 143 Teams an der Aktion teilgenommen – das waren zehn Prozent mehr Teams als im Vorjahr. Gemeinsam wurden 385.989 Kilometer erradelt, was einer Strecke von fast zehnmal um den Äquator gleichkommt. Jede mit dem Fahrrad zurückgelegte Strecke ist eine eingesparte Autofahrt. Somit kann das Ergebnis auch in 55 Tonnen eingespartes CO2 ausgedrückt werden.

In diesem Jahr werden ebenso die besten Teams belohnt und erhalten beim Klimaaktionstag in der Langen Straße am 22. September ihre Auszeichnung und Preise. Zu den besten Teams mit den meisten Radkilometern zählen die Universitätsmedizin Rostock mit 18.722 km, Inros Lackner mit 16.292 km und Cortronik mit 14.135 km. Das fahrradaktivste Team ist wie bereits 2018 Liegerad Rostock & Friends mit starken 937 geradelten Kilometer pro Teammitglied geworden! Ganz besonders erfreulich ist, dass wieder zahlreiche Schulen und Kindertagesstätten am STADTRADELN teilnahmen, allen voran die Don-Bosco-Schule mit über 200 Teilnehmenden, die auf 24.541 Radelkilometer kamen.  Senator Holger Matthäus als Schirmherr der Aktion weiß, dass es mit Hilfe solcher spielerischen Aktionen gelingt, immer mehr Personen besonders für die kürzeren Strecken in der Stadt auf das Fahrrad zu bekommen. „STADTRADELN kann helfen, aus Freizeitradlern Gewohnheitsradler werden zu lassen. Die riesige Beteiligung zeigt einfach: das Fahrrad ist ein wichtiges Fortbewegungsmittel einer modernen Stadt!“

Während des gesamten Aktionszeitraums haben die Rostocker STADTRADEL-Stars, die katholischen Schwestern Birgit und Bernadet der Christuskirche Rostock, auf das Auto verzichtet und alle Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Sie zeigten, wie sich das Fahrrad in ihr Leben einfügt sowie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten als Fortbewegungsmittel, Sportgerät, Ort der Ruhe oder als Lastenträger. Ihre Eindrücke haben sie in einem Blog niedergeschrieben – nachzulesen im Internet unter der Adresse http://www.stadtradeln.de/rostock.  Weitere Informationen und alle Resultate unter:
http://www.stadtradeln.de/rostock

Alte Zünfte und zeitgenössische Künste beim Eldenaer Klostermarkt am 15. und 16. Juni

Klosterruine Eldena, Foto: Joachim Kloock

Klosterruine Eldena, Foto: Joachim Kloock

Handwerker, Krämer, Schausteller und Ritter halten am 15. und 16. Juni 2019 wieder Einzug in die Parkanlage und Scheune der Klosterruine Eldena. Sie alle präsentieren beim 6. Klostermarkt am Samstag, von 10:00 bis 19:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr ihr Können und ihre Produkte. Mittelalterliche Live-Musik und eine Vielzahl an Mitmachangeboten lassen Besucher jeden Alters in eine andere Welt eintauchen. Gewandetes Marktvolk verkauft ritterliche Accessoires. Besucher können sich unter anderem beim Sensen einer Wildwiese, beim Weidenflechten, Basteln von Specksteinanhängern, Schreiben mit Feder sowie im Textildruck ausprobieren. Dazu liegt der Duft von frischem Brot, Gegrilltem, Kräutern und Blumen in der Luft. Der Eintritt ist frei.

Die IG Greifenschlag schlägt ihr Lager auf und führt Rüstungen und Waffen eines Ritters vor, erklärt, was dieser eigentlich unter seiner Rüstung trug, und präsentiert Schwert-Schaukämpfe. Auch ein reisender Schmied zeigt sein Handwerk und berichtet über die Zeit der Klostergründung und die reisenden Handwerker der damaligen Zeit. Gemeinsam mit dem Greifenbund Bogensport e.V. können Hobbyschützen ihr Geschick mit Pfeil und Bogen unter Beweis stellen.

In ruhigeren Momenten können die Marktbesucher im schattig gelegenen Märchenzelt den Erzählerinnen lauschen oder inmitten der alten Klostergemäuer den Schauspielern des Theaters zusehen: Sie spielen Ausschnitte aus dem Stück „Die Tochter des D‘Artagnan“,welches im Juni und Juli an mehreren Tagen in voller Länge in der Klosterruine aufgeführt wird.

Vollständiges Programm auf: www.greifswald.de/klostermarkt

„Ship to Business“ – Willkommen an Bord – Gründer und Investoren der Gesundheitswirtschaft stellen sich vor

Unternehmensgründerinnen und –gründer sind unverzichtbarer Katalysator der wirtschaftlichen Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns. Wir brauchen mehr innovative Gründungen in allen Wirtschaftsbereichen. Finanzdienstleister sollten Mut und Innovationsbereitschaft weniger bremsen und mehr fördern

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

Technologiezentrum Warnemünde, Foto: Joachim Kloock

„Ship to Business“ – Herzlich willkommen an Bord: Am Dienstag haben sich über 80 Gründerinnen und Gründer, Unternehmen sowie Vertreter aus Verwaltung und Politik zu einem innovativen Gründer- und Investorentreffen im Bereich der Gesundheitswirtschaft auf einem Schiff der „Weißen Flotte“ Rostock getroffen. Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph warb vor Ort für mehr innovative Gründungen im Land sowie für eine geordnetere und eine zügigere Vernetzung mit etablierten Unternehmen und für mehr Mut von Kapitalgebern. „Unternehmensgründerinnen und -gründer sind unverzichtbarer Katalysator der wirtschaftlichen Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns. Sie sind ein wichtiger Jobmotor und wichtig für die Stärkung der einheimischen Wirtschaft. Gründerinnen und Gründer sind Treiber für Innovationen in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen und tragen ganz wesentlich zu wirtschaftlicher Dynamik und zum Strukturwandel bei. Wir brauchen mehr innovative Gründungen in allen Wirtschaftsbereichen unseres Landes. Umso wichtiger ist es, junge Unternehmen bei der Umsetzung von neuen, innovativen Ideen und der Vernetzung mit dem etablierten Mittelstand zu unterstützen. Finanzdienstleister sollten Mut und Innovationsbereitschaft weniger bremsen und mehr fördern“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph am Dienstag. Die Veranstaltung hat im Vorfeld der am Mittwoch beginnenden zweitägigen Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft stattgefunden. „Ship to Business“ wurde organisiert von der BioCon Valley® GmbH zusammen mit der CORAK Innovation Management e. G. und wurde unterstützt von Rostock Business – der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH.

Mehr Existenzgründungen gebraucht

Nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) lag die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2018 bei 3.880 (2017: 3.905). „Der aktuelle Beschäftigungsrekord auf dem Arbeitsmarkt schlägt direkt auf die Gründungstätigkeit durch. Hier macht sich die hohe Nachfrage der Unternehmen nach Fachkräften bemerkbar. Statt die Risiken einer Gründung auf sich zu nehmen, entscheiden sich viele für das Mehr an relativer Sicherheit durch eine Festanstellung im Unternehmen. Die Finanzdienstleister unterstützen Gründerinnen und Gründer von vorbildlich bis gar nicht. Hier versucht das Land durch eigene Unterstützungsmöglichkeiten Gründerinnen und Gründern zu helfen“, so Rudolph weiter.

Unterstützungsmöglichkeiten für Gründer nutzen

Der Wirtschaftsstaatssekretär machte auf die Möglichkeiten der Gründungs- und Startup-Förderung des Wirtschaftsministeriums aufmerksam. Ein Beispiel ist die der Beteiligungsfonds der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MBMV) mit dem revolvierenden Fonds „MBMV innoSTARTup“. „Neu ist, dass neben den Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben jetzt auch Beteiligungen für digitale Geschäftsmodelle vergeben werden können“, so Rudolph weiter. Mit einem Fondsvolumen von knapp 15 Millionen Euro können Finanzierungen von Innovationen im Bereich der Forschung und Entwicklung weitergeführt werden. Gefördert werden kleinste, kleine und mittlere Unternehmen und auch Existenzgründungen. „Wir wollen mit dem Fonds mögliche Finanzierungslücken bei den Unternehmen schließen und zugleich die Eigenkapitalbasis kleiner und mittlerer Unternehmen auf eine breitere Grundlage stellen. Junge innovative Technologieunternehmen und Existenzgründerinnen und -gründer können Risikokapital erhalten, um beispielsweise Digitalisierungsprozesse einzuleiten oder verstärkt Forschungs- und Entwicklungsinitiativen voran zu treiben“, sagte Rudolph weiter. Darüber hinaus gibt es den Venture Capital Fonds Mecklenburg-Vorpommern (VCFMV). Dieser wurde angelegt, um jungen technologieorientierten Unternehmen den Zugang zu Risikokapital zu erleichtern. „Das bei Weitem größte Hemmnis für Gründungen von innovativen Technologieunternehmen ist der Mangel an passenden Finanzierungsmöglichkeiten“, machte Rudolph deutlich. Das Fondsvolumen beträgt insgesamt 10 Millionen Euro und speist sich aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Verwaltet wird der Venture Capital Fonds von der GENIUS Venture Capital GmbH Schwerin.

Start in die Selbstständigkeit erleichtern

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise durch das Programm MV-Gründerstipendium. Es unterstützt Gründungswillige mit Hochschulabschluss oder beruflicher Praxis bei der Umsetzung ihrer innovativen und wissensbasierten Geschäftsidee durch Beihilfen zum Lebensunterhalt für bis zu 18 Monate. Hier geht es monatlich um 1.200 Euro, bei Promovierten um 1.400 Euro, die aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) finanziert werden. „Damit soll der Start in eine Selbstständigkeit erleichtert und exzellente Köpfe in Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen sollen ermutigt werden, ein eigenes innovatives, technologieorientiertes und wissensbasiertes Startup zu wagen“, betonte der Wirtschaftsstaatssekretär. Über die ebenfalls aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) finanzierte Richtlinie zur Förderung von Entrepreneurship werden Projekte gefördert, die insbesondere Studierende für das Unternehmertum begeistern und bei der Unternehmensgründung begleiten sollen, beispielsweise durch Ideenwettbewerbe und Coaching. Weitere Informationen gibt es auch auf dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Internetportal www.gruender-mv.de. Hier existiert eine umfangreiche Wissens- und Erfahrungsplattform für angehende und schon praktizierende Gründerinnen und Gründer. Die einheitlichen Ansprechpartner bei den Wirtschaftskammern – den Industrie- und Handelskammern bzw. den Handwerkskammern – stehen zudem als Erstberatungsstellen u.a. für Gründerinnen und Gründer zur Verfügung.

Gesundheitswirtschaft ist Wachstumsmotor

In Mecklenburg-Vorpommerns sind 154.000 Menschen in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt. Mit einem Anteil an der Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft von rund 15 Prozent (= 5,8 Milliarden Euro) leistet die Branche zudem einen immensen Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung. „Die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Wachstumsmotor. Mehr Beschäftigung und mehr Wertschöpfung sind heute Kennzeichen der Branche. Jeder fünfte Erwerbstätige (20,6 Prozent) arbeitet in der Gesundheitswirtschaft. Jeder siebte Euro an Bruttowertschöpfung entsteht in dieser Branche. Wir sind bundesweit vorn bei Beschäftigung und Bruttowertschöpfung“, sagte der Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend. Quelle für Zahlen: In der gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR) erfasst das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) jährlich alle Güter und Leistungen mit Gesundheitsbezug, die in Deutschland erbracht werden. Die im Mai erstmals vorgestellten Zahlen stellen auf Basis des Jahres 2016 Vergleiche zwischen den Bundesländern her.

Informationen zu „Ship to Business“

„Ship to Business“ ist Matching- und Pitch-Event für Gründer und Investoren im Gesundheitsbereich im Rahmen einer Schiffstour durch den Rostocker Stadthafen. Ziel ist es, in einem ungezwungenen Rahmen Existenzgründer und -willige mit potenziellen Unterstützern zusammenzubringen. Es findet in der Branche großen Anklang. Innovative Ideen werden vorgestellt, Chancen einer Gründung sowie Geschäftsmodelle diskutiert und so das Netzwerk weiter ausgebaut. Das innovative Format entwickelt sich zu einem festen Treffpunkt für die junge Startup-Szene in der Gesundheitswirtschaft. Neu in diesem Jahr ist, dass sich die Teilnehmer neben dem eigentlichen „Netzwerken“ in Gruppen organisieren und zu speziellen Themen wie Marktrecherche, Standortfragen, strategische Finanzierung sowie Businessplan austauschen.


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