120 Jahre und tief verwurzelt – der größte Zoo an der Ostseeküste feiert sein Jubiläum mit den Rostockern und Gästen der Stadt

  • Mit Eröffnung des Polariums gelingt Nachwendebesucherrekord
  • Komplett neue Außendarstellung für Europas besten Zoo (Kategorie II)
  • Das Zooteam arbeitet an einem Masterplan für die Zukunft


Der Mammutbaum am ursprünglichen Zooeingang steht symbolisch für die tiefe Verwurzelung der Rostocker mit ihrem Tiergarten. Der 1889 gepflanzte Baumriese ist stolze 30 Meter hochgewachsen und war der Vorbote für eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art. Was am 4. Januar 1899 mit dem ersten Tierpfleger Carl Lange im Barnstorfer Wald und einem kleinen Hirschgarten begann, ist heute eine der erfolgreichsten Freizeit- und Bildungseinrichtungen im Nordosten Deutschlands 

Rostock ist zu Recht stolz auf seinen Zoo mit der Auszeichnung Europas bester Zoo in der Kategorie II über 500.000 Besucher“, betonte Oberbürgermeister Roland Methling. „Der Tierpark ist nicht nur eines der beliebtesten Ausflugsziele der Rostocker Familien und Touristen. Immer wieder haben die Rostockerinnen und Rostocker auch tatkräftig mit angepackt und mitgeholfen, wenn es erforderlich war, und auch ihre Spendenbereitschaft ist legendär. Im Doppeljubiläum 2018/2019 werden die drei Jubilare Zoo, Universität und Hansestadt gemeinschaftlich das Jahresprogramm 2019 anlässlich des Zoogeburtstages gestalten. Die Stadt unterstützt das Zoofestjahr mit 200.000 Euro“, informierte der Oberbürgermeister. „Ganz im Zeichen des historischen Doppeljubiläums in der 800-jährigen Stadt Rostock und der 600 Jahre alten Universität Rostock möchten wir unseren 120. Geburtstag mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen das gesamte Jahr mit unseren Besuchern gebührend feiern“, kündigte Zoodirektor Udo Nagel an. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, im Doppeljubiläumsjahr insbesondere auf die jahrzehntelange Verbundenheit mit der Stadt und ihren Einwohnern aufmerksam zu machen.“ Auch Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck freut sich auf viele gemeinsame Events, die die langjährige Kooperation mit dem Zoo aufzeigen. „Es gibt viele Themenbereiche über die Zusammenarbeit mit dem Zoologischen Institut der Universität Rostock hinaus, die beide Einrichtungen verbindet. Das ist einerseits die Begeisterung für die Wissenschaft, der nie endende Entdeckergeist, aber auch die Notwendigkeit eines aktiven Natur- und Artenschutzes zum Erhalt unserer Umwelt. Im Juni feiern die Mitarbeitenden der Universität und Universitätsmedizin ihr großes Sommerfest im Zoo“, so Schareck.

Mit zwölf Themen-Monaten durch das Jubiläumsjahr

Seit 120 Jahren gehört der Zoo zu Rostock, als Ausflugsziel, Ort des Flanierens und der Begegnungen mit Tieren aus aller Welt, als Ruheoase und Spielwiese für Familien, Studierzimmer für Jung und Alt. Viele Rostocker Generationen sind mit dem Tierpark im Barnstorfer Wald aufgewachsen. Über die Jahrzehnte hat sich der Zoo weiterentwickelt, ist größer und moderner geworden und hat sich dabei seine grüne Seite und Weitläufigkeit bewahrt. Meilensteinprojekte wie das 2012 fertiggestellte Darwineum oder das im September 2018 zum 800. Stadtjubiläum eröffnete Polarium hätten früher als Träumereien gegolten. Nun sind sie als lebendige Museen Wirklichkeit und werben für einen Besuch des Rostocker Zoos weit über die Landesgrenzen hinaus. „Dabei haben die Rostocker ihren Zoo immer mitgestaltet, aktiv unterstützt und das soll auch in Zukunft so bleiben“, versicherte Udo Nagel. „Viele Veranstaltungen in unserem Jubiläumsjahr sind ein Dankeschön an alle Zoofreunde und Partner, wir hoffen auf ein gutes Gelingen und eine tolle Beteiligung.“ Ein thematischer Kalender führt durch die zwölf Monate des Zoojubiläumsjahres. Neben der Tierhaltung werden viele andere Tätigkeitsfelder des Zoos in den Blickpunkt gerückt. Jeder Monat wird von einem inhaltlichen Schwerpunkt bestimmt, der mit Aktionen wie Ausstellungen, Führungen oder Festen untersetzt wird. So lautet das Motto im Januar „Zoo familiär“, im Februar sportlich „Zoolympic“, im März „Zoo schützenswert“, im April „Zoo neugierig“, im Mai „Zoo grün“, im Juni „Zoo international“, im Juli „Zoo nass“, im August „Zoo kulturell“ sowie im September „Zoo ganz wild“, im Oktober „Zoo bunt“, im November „Zoo historisch“ und im Dezember „Zoo künftig“. Zu den besonderen Veranstaltungen gehören in diesem Jahr der Eisbärenlauf im Februar, das Fest der schönsten Schafe zu Ostern, die Klassik-Nacht mit einem Jubiläumsprogramm im Juni, der Karneval der Tiere mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern im August, Ausstellungen gemeinsam mit der Zoologie der Universität sowie zum Jahresabschluss im Dezember ein großes Tortenessen mit Freunden und Besuchern des Zoos. Einen Überblick über die monatlichen Highlights des Festjahres gibt es zusätzlich zur Homepage auch in einem aufwändig gestalteten Jubiläumsmagazin. Das 116 Seiten umfassende Heft nimmt die Zoofreunde darüber hinaus mit auf eine Zeitreise durch die Historie des Tiergartens mit inzwischen rund 4.200 Tieren in 430 Arten von allen fünf Kontinenten, zeigt die Zoofamilie in ihrem neuen Design und enthält viele Mitmachüberraschungen für die jüngsten Zoobesucher. Das Jubiläumsmagazin „TIERfalt im Zoo Rostock“ ist für 5,95 Euro an den Zookassen erhältlich.

Die Zoofamilie im neuen Design

Pünktlich zum Geburtstag präsentiert sich die Zoofamilie im neuen Design, das heute erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit dem neuen Logo und Corporate Design soll die Wissensvermittlung im Zoo erkennbarer in den Fokus gerückt werden. „In der heutigen reizüberfluteten Welt wagen wir den mutigen Schritt und besinnen uns auf Gestaltungsansätze, die in der wissenschaftlichen Bildung schon immer eine wichtige Rolle gespielt haben – auf qualitativ hochwertige Zeichnungen“, erläuterte Marketingleiter René Gottschalk die neue Außendarstellung. Das nagelneue Zoologo zeigt die Zeichnung dreier Leittiere, die in ihrem Zusammenspiel die Artenvielfalt im Zoo vertreten und jeder für sich eine eigene kleine Geschichte erzählen. Während die Qualle in ihrer mystischen Eleganz überzeugt und auf die Erfolge in der Quallenzucht hinweist, thront der majestätische Eisbär über den anderen und macht damit die lange Tradition des Rostocker Zoos bei seinem Wappentier deutlich. Zudem bringt er die Neugier am Entdecken hinein, die mit dem Seebären in spielerischer Bewegung endet. Das Corporate Design wurde in einem dreistufigen Entwurfsprozess von Studierenden des Studienganges Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung an der Hochschule Wismar unter Leitung der Grafikdesignerin und Professorin Hanka Polkehn erarbeitet. Besonders hervorzuheben sind in diesem Projekt Carina Braun für die Artdirektion und Anna Kurth für die wissenschaftlichen Tierillustrationen. „Es war eine riesige Chance für uns, einen solchen wichtigen, realen Auftrag zu bearbeiten. Im Vordergrund stand immer, einen Gestaltungsvorschlag zu machen, der auf das Besondere, das Individuelle dieses wunderbaren Zoos eingeht. Es ist etwas entstanden, was von langem Bestand sein dürfte und über die nächsten Jahre ausbaufähig ist“, erklärte Professorin Hanka Polkehn. Während der kommenden Monate sollen alle Bereiche des Zoos und auch die Internetseite auf das neue Design umgestellt werden. In neuer Dienstkleidung sind die Zoomitarbeiter schon jetzt zu sehen.

Das Eisbärentrio im Polarium hat sich gut eingelebt

Das am 22. September vergangenen Jahres eröffnete Polarium hat dem Rostocker Zoo einen Nachwendebesucherrekord beschert. Insgesamt kamen 653.313 Rostocker und Gäste der Stadt in den Zoo mit seinen beiden Erlebniswelten Darwineum und Polarium (2017: 608.311). 627.696 Besucher waren es im Jahr der Eröffnung des Darwineums Anfang September 2012. Außerdem gibt es mit 21.807 Jahreskartenbesitzern zur Jahreswende so viele Stammbesucher mit Dauerticket wie noch nie. 252 Privatpersonen und Unternehmen fördern zudem mit einer Tierpatenschaft den Rostocker Zoo. Vor allem das Eisbärentrio Sizzel und Akiak aus den Niederlanden und Noria aus Tschechien sorgten für ein stark steigendes Publikumsinteresse im letzten Quartal 2018. „Die drei Eisbären haben sich sehr gut in ihren neuen Gehegen eingewöhnt. Inzwischen sind alle drei Tiere zusammen auf der Anlage“, berichtete Zookuratorin Antje Zimmermann. „Akiak und Noria haben sich vom ersten Moment ihres Zusammentreffens großartig verstanden; beide spielen viel miteinander. Noria sucht immer wieder den Kontakt zum viel größeren Akiak. Der Enkel der Rostocker Eisbärenlegenden Churchill und Vienna geht sehr vorsichtig mit der ein Jahr jüngeren Eisbärin um. Selbst, wenn ihm ihre Versuche, ihn zum Toben zu animieren, einmal zu viel werden, wehrt er sie ganz behutsam und fast liebevoll ab. Sizzel, wie Akiak vier Jahre alt, ist weiterhin sehr vorsichtig und zurückhaltend gegenüber dem stattlichen Eisbärenmann. Die Zwei brauchen offenbar etwas mehr Zeit, um einander kennenzulernen und zu akzeptieren. Der Tierbestand in den Meereswelten im Polarium wird in diesem Jahr Schritt für Schritt weiter wachsen“, kündigte Antje Zimmermann an. „Aquarien brauchen etwas länger, um sich optimal zu entwickeln.“

Die Elche werden im Frühjahr wieder zurück im Zoo erwartet. Sie hatten den Zoo aufgrund der Baustelle für das Polarium vorübergehend verlassen müssen. Die Elchanlage wird aktuell dafür neu gestaltet. Neue Vogelarten sollen in einer im Laufe dieses Jahres neu errichteten Voliere am ehemaligen Café Tordalk einziehen. Für den Tierbesatz in der ca. 600 Quadratmeter großen Südamerikavoliere sind neben den bereits im Zoo gehaltenen Roten Ibissen als neue Arten mehrere Rosalöffler, Herbstpfeifgänse, Kahnschnabel und Rotschulterenten geplant. Das Projekt, das gemeinsam mit dem Rostocker Zooverein umgesetzt wird, soll im Spätsommer abgeschlossen sein. Außerdem wird bei den Erdmännchen kräftig „renoviert und modernisiert“. Als eine der wichtigsten Herausforderungen soll Ende des Jahres der Masterplan des Zoos für die kommenden 20 Jahre vorgestellt werden. „Der Zoo braucht ein klares Zukunftskonzept und eine zeitgemäße Entwicklungsperspektive“, unterstrich der Zoodirektor. „Daran wird derzeit unter Hochdruck gearbeitet.“

 

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Jahresempfang 2019: Rostock mit Qualität und Nachhaltigkeit weiter auf Wachstumskurs

Universitätsjubiläum, Deutscher Tourismustag und Bachfest – Rostocks Touristiker starten zuversichtlich in ein neues Jahr mit vielen Highlights

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Jahresempfang 2019: Rostock mit Qualität und Nachhaltigkeit weiter auf Wachstumskurs, Foto: Joachim Kloock

Beim traditionellen Jahresempfang der Rostocker Touristiker in der StadtHalle Rostock mit Wirtschaftsminister Harry Glawe und Oberbürgermeister Roland Methling haben rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und dem öffentlichen Leben auf ein grandioses Stadtjubiläumsjahr mit großer überregionaler Ausstrahlung zurückgeblickt und die Herausforderungen und Höhepunkte des neuen Jahres diskutiert. Neben dem Tourismusverein Rostock & Warnemünde e.V., den Familiengeführten Privathotels und Pensionen in Rostock, Warnemünde und Umgebung e.V., dem Regionalverband Rostock der DEHOGA MV ist erstmals das Audi Zentrum Rostock Co-Partner der Jahresauftaktveranstaltung der Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH (Rostock Marketing).

Oberbürgermeister Roland Methling ließ es sich nicht nehmen, noch einmal die zahlreichen Meilensteine des Stadtjubiläums Revue passieren zu lassen. „Der 800. Rostocker Stadtgeburtstag hat das vergangene Jahr in allen Lebensbereichen der Hanse- und Universitätsstadt geprägt und war bislang das größte Bürgerfest, das Rostock er- und gelebt hat“, sagte das Stadtoberhaupt. „Die enorme Begeisterung der Bürgerinnen und Bürger hat sich auch auf unsere vielen internationalen Gäste übertragen. Die 400.000 Besucher des 38. Internationalen Hansetags erlebten eine Stadt, die sich weltoffen und tolerant präsentierte. Auf das Feuerwerk der kleinen und großen Initiativen, Events und Begegnungen sowie des ehrenamtlichen und unternehmerischen Engagements können wir sehr stolz sein. Durch die  Staffelstabübergabe am 12. November 2018 haben wir das zweite Jahr unseres Doppeljubiläums mit dem 600. Geburtstag unserer Universität Rostock eingeleitet. Ein Jubiläumsjahr mit vielen Höhepunkten und Facetten der engen Gemeinschaft zwischen der Stadt und ihrer Universität steht uns bevor. Darauf können wir uns alle freuen.“ Auch der Geschäftsführer von Rostock Marketing und Tourismusdirektor, Matthias Fromm, würdigte das gelungene Stadtjubiläum. „Zusammen mit vielen Bürgern, Vereinen, Unternehmern und einer hoch engagierten Tourismusbranche haben wir unsere Chancen im historischen Jubiläumsjahr genutzt und werden diesen Schwung für die anstehenden Projekte nutzen.“

Als herausragende Ereignisse des Vorjahres nannte der Tourismusdirektor auch die Eröffnung der Erlebniswelt des Polariums im Rostocker Zoo, die nationalen und europäischen Beachsoccer-Wettbewerbe am Strand von Warnemünde und die gelungene Premiere des ROSTOCKCRUISE FESTIVALS. Die aktuellen Übernachtungszahlen von Januar bis September 2018 bestätigen zudem den anhaltenden qualitativen Wachstumskurs von Rostock und Warnemünde. Erneut konnte das hohe Niveau der Gästeankünfte und Übernachtungen gehalten und weitere Zuwächse registriert werden. „Das ist einmal mehr das Resultat des gemeinsamen Wirkens der touristischen Akteure in Rostock und somit auch der Verdienst aller Leistungsträger im Tourismus“, betonte Fromm. Von Januar bis Oktober 2018 hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock 1.826.010 Übernachtungen (Statistisches Landesamt) gezählt, was einem Zuwachs von 4,8% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit mehr als 692.300 Ankünften wurde im gleichen Zeitraum ein Zuwachs 4,3% (vs. 2017) verzeichnet. Der durchschnittliche Aufenthalt der Gäste in Rostock beträgt dabei 2,6 Tage. In Mecklenburg-Vorpommern wurden rund 7,1 Millionen Ankünfte (+4,3%) und 28,35 Millionen Übernachtungen (+3,6%) an das Statistische Landesamt gemeldet.

„Die Zahlen belegen die Bedeutung Rostocks als eine der führenden Tourismusregionen des Landes mit einer anhaltend positiven Entwicklung. Zuwächse bei den Gästezahlen sind nicht mehr selbstverständlich. Entscheidend ist, dass es den Akteuren gelingt, innovative Ideen und Angebote zu implementieren, um das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern als attraktive Destination zu positionieren. Ich sehe die Touristiker aus der Region Rostock dabei auf einem sehr guten Weg – im verantwortlichen Miteinander werden Kooperationen ausgebaut, um für die Gäste qualitativ hochwertige Urlaubserlebnisse zu schaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe. Dabei gehe es auf dem Tourismusmarkt nicht vordergründig um neue Rekordwerte, sondern um eine qualitätsbewusste Wertschöpfung, um zukunftsweisende Impulse und eine insgesamt nachhaltige Ausrichtung im Tourismus. Als strategische Grundlage verwies der Wirtschaftsminister auf die im November 2018 vorgestellte Landestourismuskonzeption (LTK), die als elementare Strategie- und Zukunftsfelder die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Internationalisierung in den Fokus rückt. „Die Rostocker Touristiker haben bereits im Sinne einer erfolgreichen Strategie wertvolle Impulse gesetzt, so beispielsweise mit der Etablierung des Rostock Convention Bureaus, dem hohen Standard in der Barrierefreiheit, dem Einstieg der Strandbewirtschaftung mit Bio-Mehrweggeschirr und hochwertigen maritimen Events von bedeutender überregionaler Ausstrahlung.“ Das zeige auch das neu etablierte ROSTOCK CRUISE FESTIVAL. Mit der künftig alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung könne Mecklenburg-Vorpommern als starker Wachstums- und Investitionsstandort in der Schiffsbau- und Kreuzfahrtindustrie punkten und den internationalen Bekanntheitsgrad steigern.

Das Doppel-Jubiläum geht 2019 in die zweite Runde

Das neue Jahr wird maßgeblich durch die „zweite Halbzeit“ des Doppeljubiläums der Stadt und der Universität sowie zahlreichen weiteren Jubiläen geprägt sein. So wird nicht nur die älteste Alma Mater des Ostseeraumes 600 Jahre alt, sondern unter anderem auch der Rostocker Zoo 120 Jahre, die Kunsthalle 50 Jahre und die Hochschule für Musik und Theater (hmt) 25 Jahre. Alle Jubilare haben ein umfassendes und hochkarätiges öffentliches Programm auf die Beine gestellt, das auch in diesem Jahr zum Mitmachen und Mitfeiern einlädt. Zum zweiten Mal ist das Bachfest der Neuen Bachgesellschaft in Rostock zu Gast. Mit rund 60 Veranstaltungen wird das Programm des 94. Bachfestes unter dem Thema „Kontrapunkte“ vom 10. bis 19. Mai 2019 vom Bachverein Rostock organisiert. Mit Beschluss der Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Dezember 2018 wird künftig die hauptverantwortliche Organisation der Warnemünder Woche vom Warnemünder Segel-Club in die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde verlagert, um diese herausragende internationale Segelveranstaltung weiter zu professionalisieren und das Ostseebad als weltweiten Top-Regattastandort und Publikumsmagneten zu positionieren. „Gleichzeitig möchten wir die ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Vereinen entlasten, die sich so wieder mehr den Regatten und der Nachwuchsförderung widmen können“, unterstrich Oberbürgermeister Roland Methling. Die 82. Warnemünder Woche findet vom 6. bis 14. Juli statt. Auch das Profil der Hanse Sail soll geschärft und mit dem touristischen Zukunftsprojekt der Bundesgartenschau 2025 (BUGA) in Rostock in Einklang gebracht werden. In diesem Jahr können sich die Rostocker und Gäste der Stadt vom 8. bis 11. August auf die 29. Hanse Sail freuen.

Barrierefrei, ökologisch, aktiv und familienfreundlich

„Für eine nachhaltige, ökologische und zielgruppenorientierte Entwicklung werden wir wichtige Schwerpunktbereiche und laufende Projekte mit unseren Partnern weiter ausbauen“, kündigte Tourismusdirektor Matthias Fromm an. „Auf Initiative der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde und in Kooperation mit dem Amt für Umweltschutz gibt es seit Sommer 2018 biologisch abbaubares Geschirr bei vielen Gastronomen am Strand. Die Standorte sind durch eine Plakette gekennzeichnet. Die Aktion unter dem Dach der langjährigen Kampagne ‚Kein Plastik bei die Fische‘ soll zur Sensibilisierung der Gäste, Urlauber und Einheimischen für den umweltschonenden Umgang mit Strand und Ostsee beitragen“, sagte Fromm. „Zum Saisonbeginn 2019 wird eine neue Industriespülmaschine am Strandaufgang 10 in Warnemünde aufgestellt, die die Strandbewirtschafter für das Mehrweggeschirr nutzen können.“ Im Mittelpunkt steht die weitere intensive Förderung des barrierefreien Tourismus. Seit Anfang 2017 engagiert sich die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde innerhalb der nationalen Arbeitsgruppe „Leichter Reisen – Barrierefreie Urlaubsziele in Deutschland“. Die Kooperation fördert den Austausch mit führenden Tourismusdestinationen auf dem Gebiet der Barrierefreiheit. Geplant sind gemeinsame Marketingaktivitäten zur Stärkung von Rostocks Bekanntheit als barrierefreies Reiseziel, beispielsweise mit einem Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin. Nach der Zertifizierung der Tourist-Information Rostock in 2017 wurde im Juli 2018 auch die Tourist-Information in Warnemünde mit dem nationalen Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ ausgezeichnet. Der Ausbau und die Bewerbung von familienfreundlichen Urlaubsmöglichkeiten und einer Vielzahl von Aktivsportangeboten für alle Altersgruppen bilden dabei weitere Schwerpunkte im Aufgabenspektrum des Tourismusmarketings für die beliebteste Urlaubsregion in MV.

Die Internationalisierung im Fokus

Das Rostock Convention Bureau konnte im vergangenen Jahr sein Partnernetzwerk deutlich erweitern. In diesem Jahr ist die Fortführung des Projektes zum Aufbau einer Vertriebsstruktur im Landkreis Rostock im MICE-Segment (Meetings Incentives Conventions Exhibitions) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Regionalbudgets des Planungsverbands Region Rostock vorgesehen. Der Schulterschluss mit der Region führt dazu, dass sich auch der Landkreis Rostock im starken Wettbewerb im Kongressbereich profilieren kann. Rostock Marketing wird sich auch künftig in Kooperation mit dem Landestourismusverband (TMV) in der Initiative meetMV engagieren. Dadurch profitiert das gesamte Land von den breit gefächerten Servicedienstleistungen des Convention Bureaus. Eine entscheidende Rolle spielen die Tagungsexperten auch bei der Organisation vieler hochkarätiger Konferenzen im Rahmen des Universitätsjubiläums und der Positionierung Rostock als internationale Wissenschaftsregion. Darüber hinaus wird in Rostock am 20. und 21. November 2019 erstmals der Deutsche Tourismustag ausgerichtet sowie im Jahr 2020 der Germany Travel Mart (GTM). Der Deutsche Tourismustag ist die größte Fachtagung für die Akteure des Deutschlandtourismus. Er ist eines der wichtigsten Netzwerk-Events des Jahres und bietet die ideale Plattform, um sich mit Experten auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Der GTM findet nach 2009 zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern statt. Hier treffen touristische Anbieter aus Deutschland mit den entscheidenden Einkäufern der internationalen Reisebranche zusammen.

Ein starkes Netzwerk ist das Fundament des Erfolges

Ohne das starke touristische Branchennetzwerk wären die nun seit Jahren anhaltenden Erfolge im Tourismus der Hansestadt undenkbar. Die Schwerpunkte der täglichen Arbeit von Rostock Marketing und der Tourismuszentrale bleiben inhaltlich an der Tourismuskonzeption 2022 orientiert. Und das gelingt nur im Schulterschluss und mit der Unterstützung des starken Partnernetzwerks. Frank Martens, Vorsitzender des Tourismusvereins Rostock & Warnemünde e.V., lobte das Engagement der touristischen Vermarkter und Akteure und rief dazu auf, dass sich noch mehr Unternehmen in diesem Verbund engagieren. „Je mehr Protagonisten sich unserem Netzwerk anschließen und dieses tatkräftig unterstützen, umso mehr können wir zusammen erreichen. Die Zukunft unserer Branche liegt zum größten Teil in unseren eigenen Händen. Davon profitieren letztendlich alle Beteiligten.“ Rostock Marketing hat seit seiner Gründung im Juni 2010 fast 400 Partner aus Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungsbranche für die touristische Vermarktung gewonnen. „Hauptanliegen sind die Etablierung von Rostock und Warnemünde als attraktive Ganzjahres- und Gesundheitsdestination, die Profilierung der Hanse- und Universitätsstadt als Tagungs- und Kongressstandort sowie die Erschließung von Finanzmitteln für ein kreatives und erfolgreiches Tourismusmarketing“, so Martens.

Neuer Co-Gastgeber zuverlässiger Partner für den Tourismus

Das Audi Zentrum Rostock ist langjähriger touristischer Partner von Großveranstaltungen wie der Warnemünder Woche, der Hanse Sail und im Vorjahr auch beim 38. Internationalen Hansetag. Der neue Co-Gastgeber setzt sich insbesondere für Veränderungen im Verkehr ein und verfolgt einen zukunftsorientierten Mobilitätsgedanken. „Nachhaltigkeit und E-Mobilität sind zentrale Bestandteile der neuen Tourismuskonzeption des Landes“, erläutert der Geschäftsführer des Audi Zentrums Rostock, Klaus-Jürgen Strupp. „Eine moderne Infrastruktur und Mobilität stellen daher wichtige Schwerpunktthemen dar, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern bereithalten. Hier möchten wir uns aktiv einbringen.“ So stehe für 2019 die Markteinführung von zwei neuen E-Autos und vier umweltfreundlichen Hybridmodellen auf dem Programm. Klaus-Jürgen Strupp unterstützt den Anspruch einer vernetzten Tourismusmobilität unter anderem auch im Verkehrsausschuss der IHK zu Rostock.

Feuerwerk der Turnkunst 2019

Eine furiose Show mit jeder Menge Pop, Pepp, Akrobatik, Artistik und Tanz haben die Künstler gestern beim Feuerwerk der Turnkunst angebrannt. Eröffnet wurde der Abend in der mit knapp 4500 Zuschauern ausverkauften Rostocker Stadthalle durch die Sportakrobaten des SV Warnemünde als Lokalmatadoren. Wir leben in einer Welt, in der Menschen mehr und mehr miteinander verbunden und vernetzt sind. Begleiten Sie uns auf einer Reise durch die Welt der unterschiedlichen und beeindruckenden Bewegungskulturen. Gemeinsam und zugleich mit größter Individualität wird Neues, Unerwartetes und Atemberaubendes kreiert. Tauchen Sie ein in die Vielseitigkeit und Faszination des Turnens. Europas erfolgreichste Turnshow freut sich auf Sie! „Connected“ – eine Show, die uns verbindet! 2,5 Mio. Zuschauer haben die wundervollen Gänsehautmomente beim Feuerwerk der Turnkunst bereits erlebt. Die tollsten Hallen Deutschlands sind regelmäßig ausverkauft, darunter die LANXESS arena Köln, die Olympiahalle München und die Barclaycard Arena Hamburg.

Veröffentlicht 11. Januar 2019 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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XXIII. Sportlerehrung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

20 Mio. Euro fließen 2019 in den Bau neuer Sportstätten 

Anlässlich der XXIII. Sportlerehrung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurden heute verdienstvolle Rostocker Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Sportfunktionäre der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in der StadtHalle gewürdigt. Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn dankte allen sportlich Engagierten für ihren Einsatz. So beeindruckte die Sportstadt Rostock im vergangenen Jahr als erfolgreicher Gastgeber von sechs Deutschen Meisterschaften, die alle in das Programm des 800. Stadtjubiläums eingebettet waren. Für die meisterlich organisierten Titelkämpfe erhielt die Hanse- und Universitätsstadt viel Lob. „Auch der große Festumzug anlässlich des Stadtgeburtstages mit 200 Gruppen aus allen Hansestädten sowie Rostock trug neben vielen auch die Handschrift von 16 engagierten Rostocker Sportvereinen“, unterstrich der Senator.  Für sportliche Highlights sorgten 2018 die Paralympics-Sportler Reno Tiede und Denise Grahl. „Schon im Juni  drückten wir Reno Tiede zur Weltmeisterschaft der Goalballer in Malmö die Daumen und es hat sich gelohnt. Das Nationalteam wurde in einem packenden Finalspiel gegen den Olympiasieger Brasilien Vizeweltmeister. Damit qualifizierte sich das Team bereits für die Paralympics 2020 in Tokio“, so Steffen Bockhahn.

Denise Grahl schaffte dann im August ein goldenes Triple zu den Europameisterschaften in Dublin. Sie gewann die 50 Meter Schmetterling, die 50 Meter Freistil in Europarekordzeit, die 100 Meter Freistil und holte Silber über 400 Meter Freistil. Mit ihrer Titelsammlung avancierte sie zur Favoritin für die Sportlerwahl, Para-Nachwuchssportlerin des Jahres 2018 des Deutschen Behindertensportverbandes. Und auch diesen Titel gewann sie. Sportgeschichte schrieben im vergangenen Jahr auch Sportler wie der Weltmeister im Eisschwimmen Peter Klink, als Sieger über 50 Meter Brust bei Null Grad Celsius Wasser- und Minus neun Grad Celsius Lufttemperatur, die 25 Drachenboot-Aktiven der drei Rostocker Kanuvereine mit 37 Gold-, 17 Silber- und vier Bronzemedaillen bei den Europameisterschaften in Brandenburg sowie die Rostocker Robben mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Beachsoccer. 53.000 Mitglieder vereint der Stadtsportbund der Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu Jahresbeginn. Sie trainieren in 204 Vereinen 128 Sportarten. 1.200 Übungsleiterinnen und Übungsleiter leisten dabei eine herausragende Arbeit. Bis 2020 sind die Bundesstützpunkte Rudern, Segeln und Wasserspringen gesichert. Die Eliteschulen des Sports – das CJD Rostock und die Regionale Schule „Heinrich Schütz“ – schaffen gute Möglichkeiten, schulische und sportliche Hochleistungen miteinander zu verbinden.

2019 wird Rostock rund 20 Millionen Euro in den Bau neuer Sportstätten investieren.
„Im ersten Quartal 2019 werden wir den Ersatzneubau der Sporthalle Möllner-Straße und die Sporthalle Walter-Butzek-Straße 1 in Betrieb nehmen können. Im zweiten Halbjahr folgt die Sporthalle Walter-Butzek-Straße 2 und gleich nebenan wird das Fußball-Großspielfeld mit dem Funktionsgebäude fertiggestellt“, erläutert Senator Steffen Bockhahn. In der Kopenhagener-Straße soll mit dem Bau der lang ersehnten Schulsportanlage begonnen werden. Im Frühjahr endet die Sanierung der unteren Turnhalle im Schwimmhallenkomplex. Die Leichtathleten können sich den Abschluss der Arbeiten in der Komplexhalle im Sportforum freuen. Auf dem städtebaulichen Kleinod, der Holzhalbinsel, soll in diesem Jahr mit der Sanierung des Kanubootshauses begonnen werden, um optimale Trainingsbedingungen für die Kanufreunde „Rostocker Greif“ zu schaffen.  „Über 1,4  Millionen Euro hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock im vergangenen Jahr in die Sportförderung der Vereine investiert“, unterstreicht Senator Steffen Bockhahn. Rund vier Millionen Euro investierte die Kommune 2018 in Betriebskosten für Einrichtungen wie Sporthallen und Sportplätze.  Die Stadt fördert zudem die sieben Stadttrainer und gewährt Zuschüsse an lizenzierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Auch die Mietkosten für den Olympiastützpunkt werden getragen sowie Veranstaltungen wie der Springertag  oder der Citylauf finanziell unterstützt.

Im Namen aller Rostocker Sportvereine dankte der Senator den vielen Sponsoren für ihr breit gefächertes Engagement. Gefördert werden sowohl einzelne Athleten und Teams, aber auch Projekte und Veranstaltungen.  Zu den Höhepunkten 2019 zählen unter anderem das Treffen der Weltelite im Wasserspringen zum 25. FINA Diving Grand Prix und der 63. Internationale Springertag. Im März folgt die europäische Elite im Short Track zum Europa Cup Finale „Junior Challenge“. Sechs Tage Sport am Stück gibt es in der StadtHalle anlässlich der IBSA Goalball Europameisterschaften im Oktober zu erleben.

Städtische Auszeichnungen anlässlich der XXIII. Sportlerehrung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2019:

Denise Grahl, Hanse SV Rostock e.V., Sportlerin, Para Schwimmen
Lutz Stengel, Rostocker Yachtclub e.V., Sportler, Segeln
Max Lauschus, Tauchsportclub Rostock 1957 e.V., Sportler, Flossenschwimmen/Tauchen
Hartmut Winkler, Tauchsportclub Rostock 1957 e.V., Trainer, Flossenschwimmen/Tauchen
Anne Eisenberg, Tauchsportclub Rostock 1957 e.V., Sportlerin, Flossenschwimmen/Tauchen
Reno Tiede, Rostocker Goalballclub Hansa e.V., Sportler, Goalball
Tom Gröschel, Triathlonclub FIKO Rostock e.V., Sportler, Leichtathletik
Gordan Harbrecht, Rostocker Kanu-Club e.V., Sportler, Surfski
Leon Mehler, HC Empor Rostock e.V., Sportler, Handball
Gunnar Malmström, SV Breitling e.V., Sportler, Drachenboot
Klemens Schiffner, Kanufreunde Rostocker Greif e.V., Sportler, Drachenboot
Martin Buhz, Polizeisportverein Rostock e.V., Sportler, Ringen
Manfred Sinnhöfer, Polizeisportverein Rostock e.V., Sportler, Judo
Manfred Block, Olympischer Ruder-Club Rostock v. 1956 e.V., Sportler, Rudern
Monika Dietrich, Wasserspringerclub Rostock e.V., Trainerin, Wasserspringen
Jens Gienapp, HC Empor Rostock e.V., Ehrenamt, Handball
Daniel Thomaneck, Kreis-Leichtathletik-Verband Rostock e.V., Ehrenamt, Leichtathletik
Hans Wittkowski, SV Warnemünde e.V., Ehrenamt, Ringen
Hannelore Cyriaks, Selbsthilfegruppe Osteoporose Rostock e.V., Ehrenamt
Timo Ammon, Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V., Ehrenamt

Auszeichnung der Eliteschülerin des Sports
Neele Labudda, Hanse SV Rostock e.V., Sportlerin, Para Schwimmen

Auszeichnungen mit der „Ehrennadel des Stadtsportbundes Rostock
Roman Klawun, Rostocker Citylauf e.V., Ehrenamt
Clemens Busse, Polizeisportverein Rostock e.V., Ehrenamt
Dörte Kniep, Tennis Club Blau-Weiß Rostock e.V., Ehrenamt
Carola Schulz, Rostocker Behindertensportverein von 1990 e.V., Ehrenamt
Joachim Bonin, Tauchsportclub Warnemünde e.V., Ehrenamt
Holger Genkel, SV Warnemünde e.V., Ehrenamt
Renate Wessel, SV Warnow 90 Rostock e.V., Ehrenamt

Auszeichnungen der Sportjugend (stellvertretend für die Erfolge der Sportjugend in diesen Sportarten)
Jannes Marten Pufahl, Sportverein „Olympia“ Rostock e.V., Sportler, Schwimmen
Mathilda Kitzmann, Rostocker Ruderclub von 1885 e.V., Sportlerin, Rudern
Rebecca March, SV Warnemünde e.V., Sportlerin, Ringen
Anna Shyrykay, Wasserspringerclub Rostock e.V., Sportlerin, Wasserspringen
Katherina Rösler, Hanse SV Rostock e.V., Sportlerin, Para Schwimmen
Valerie Rumrich, Tauchsportclub Rostock 1957 e.V., Sportlerin Flossenschwimmen/Tauchen
Tori Schwerin, Olympischer Ruder-Club Rostock v. 1956 e.V., Sportlerin, Rudern
Moritz Langer, Polizeisportverein Rostock e.V., Sportler, Ringen

Eckpunkte der neuen Bäderverkaufs-Verordnung in MV vorgestellt

Land braucht rechtskonforme Bäderregelung

vorstellung entwurf bäderregelung9. 1. 2019 – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Mittwoch in Schwerin mit Vertretern der Gewerkschaft Ver.di Nord sowie dem Landestourismusverband M-V die Eckpunkte einer neuen Bäderverkaufs-Verordnung für Mecklenburg-Vorpommern (Bäderregelung) vorgestellt. „Der Entwurf der Bäderregelung ist ein Kompromiss und das Ergebnis intensiver Verhandlungen. Die Regelung ist kein aufgeschriebenes Wunschdenken oder ein einseitiges Interessenpapier. Bei der neuen Bäderregelung geht es darum, den Spagat der zum Teil unterschiedlichen Vorstellungen von Wirtschaft, Gewerkschaft und Kirchen in vielen Punkten möglichst unter einen Hut zu bekommen. Das Ziel ist, dem verfassungsrechtlich gebotenen Sonntagsschutz noch mehr als bisher Rechnung zu tragen, damit unsere Regelung streitfrei ist. Das führt zu mehr Stabilität und Planungssicherheit bei den Unternehmen im Land“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch.

Intensive Gespräche geführt

„Wir haben in den vergangenen Monaten sehr viele intensive Gespräche mit der Gewerkschaft Ver.di geführt. Der Entwurf wurde den Kirchen und dem Bäderbeirat vorgestellt“, sagte Glawe weiter. Zum Landesbeirat zur Anerkennung von Ausflugsorten und Ortsteilen mit besonders starkem Fremdenverkehr (Bäderbeirat) gehören der Tourismusverband M-V e.V., der Städte und Gemeindetag M-V e.V., der Landkreistag M-V, die IHKs in M-V, der Bäderverband M-V e.V., der Handelsverband Nord e.V., der DEHOGA M-V e.V. sowie der Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels Nord e.V.

Land braucht Bäderregelung

Mecklenburg-Vorpommern verfügt heute über eine der modernsten Urlaubsinfrastrukturen Deutschlands. „Unser Land hat sich auf Grundlage seiner naturräumlichen Ressourcen national wie international eine herausragende Marktposition verschafft. Die Bäderverkaufs-Verordnung M-V ist ein wichtiger Aspekt für den Tourismus und für den Handel, um die Attraktivität als Urlaubs- und Ferienland beizubehalten oder sogar noch zu steigern. Darüber hinaus hängen etwa 8.000 Arbeitsplätze im Einzelhandel von den touristischen Umsätzen ab. Eine starke Bäderregelung ist unverzichtbar, denn ohne diese Regelung könnten die Ansprüche der Touristen an eine bedeutende Urlaubsregion nicht erfüllt werden. Dafür erwartet der Tourist vor Ort ein ansprechendes Handels- und Dienstleistungsangebot“, betonte Glawe weiter.

Sonntagseinkauf wird von Gästen geschätzt

Viele Touristen reisen am Wochenende an. „Hier ist es ganz entscheidend, Versorgungsmöglichkeiten zu schaffen und zu erhalten. Auch vor diesem Hintergrund ist eine streitfreie Bäderverkaufs-Verordnung unverzichtbar. Der Sonntagseinkauf wird von unseren Gästen geschätzt und auch erwartet. Für die touristische Entwicklung unserer Wirtschaft ist er unverzichtbar“, so Glawe weiter. Der Entwurf der Verordnung geht nun in das Beteiligungs- und Abstimmungsverfahren. Hierzu zählen unter anderem die Normprüfstelle, das Justizministerium und die Staatskanzlei. Der Minister machte deutlich: „Durch die deutliche Stringenz der gefundenen Regelungen kann der verfassungsrechtlich garantierte Sonntagsschutz gewahrt und den Interessen des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern bestmöglich Rechnung getragen werden“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe. Abschließend dankte Minister Glawe allen Beteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Erarbeitung der neuen Bäderregelung.

Eckpunkte der neuen Bäderverkaufs-Verordnung (Entwurf) im Überblick

Die Bäderregelung soll zur Saison 2019 in Kraft treten und bis 2024 in Kraft bleiben. Zudem gibt es eine Option zur Verlängerung um weitere fünf Jahre. Angedacht ist es, touristische Orte und Orts­teile zu evaluieren.

Privilegierte Orte

Die neue Regelung sieht 72 Orte und Ortsteile vor. 12 Orte und Ortsteile sind aus dem Anwendungsbereich der Bäderregelung herausgefallen. Fünf Ortsteile wurden zusätzlich aufgenommen, denn es wurde § 5 der Bäderverkaufs-Verordnung gestrichen. Dieser erfasste herausgehobene Freizeiteinrichtungen. Die anerkannten Ausflugsorte und Ortsteile mit besonders starkem Fremdenverkehr (herausragende Freizeiteinrichtungen) werden in der neuen Regelung konkret benannt (Anlage 1 Teil C) und in § 3 Abs. 5 inhaltlich geregelt. In der bisherigen Regelung waren 79 Orte bzw. Ortsteile enthalten.

Anzahl der Sonntage/Saison

Kernpunkt des Kompromisses ist es, das „Regel-Ausnahme-Verhältnis“ stärker zu berücksichtigen. Aus dem Verhältnis von Urlaubern zu Einheimischen folgt eine Konkretisierung der Saison, die nunmehr am 15. April beginnt und am 30. Oktober endet. Ergänzend gibt es eine „Osterregelung“: Wenn Ostern in den März fällt, beginnt die Saison am 15. März. Der Verkauf ist in der Zeit von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr zulässig.

Warenkorb

Das Warensortiment wird weiter beibehalten. Zulässig ist der gewerbliche Verkauf eines typischen touristischen Angebotes, das für diese Orte kennzeichnend ist. Dazu zählt in der Regel der Einzelhandel mit Waren des täglichen Ge- und Verbrauchs verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Verlagsprodukte, Sportausrüstung und Spielwaren, Bekleidung und Lederwaren, Kleingeräte zur mobilen Kommunikation, kosmetische Erzeugnisse und Körperpflegemittel, Schmuck, Bilder, kunstgewerbliche Erzeugnisse, Briefmarken, Geschenkartikel und der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten. Ausgeschlossen von dem gewerblichen Verkauf ist der Verkauf unter anderem in Baumärkten, Möbelhäusern und Autohäusern; der Verkauf von Haushaltsgeräten wie Kühlschränke, Gefrierschränke, Herde, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen und Wäschetrockner sowie Lampen und Staubsauger; der Verkauf von Informationstechnik-, Unterhaltungs- und Kommunikationselektronikgeräten wie Hifi-Anlagen, Fernseher, Video/DVD-Anlagen, Computer, Laptops, Beamer, Drucker und Faxgeräte.

Verkaufsflächenbegrenzung

Eine Begrenzung der Verkaufsfläche entfällt zukünftig.

Weltkulturerbestädte

Die Regelung in § 4 der Bäderverkaufs-Verordnung zum gewerblichen Verkauf in den Weltkulturerbestädten Wismar und Stralsund wird beibehalten. In den festgelegten Gebieten der Weltkulturerbestädte Wismar und Stralsund soll der Verkauf an 12 Sonntagen (+ vier Sonntage im Rahmen des Ladenöffnungsgesetzes) weiter erhalten bleiben.

Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz

Die Rechte zum Arbeitnehmerschutz bleiben so wie in der bisherigen Verordnung beibehalten.

Alle Informationen zum Download

Der Entwurf der Bäderregelung mit einer Übersicht über den Geltungsbereich der Orte und Ortsteile ist im Internet auf der Startseite des Wirtschaftsministeriums (www.wm.mv-regierung.de) zum Download verfügbar.

Bildunterschrift: Wirtschaftsminister Harry Glawe (ganz rechts) nach der Vorstellung der Eckpunkte einer neuen Bäderverkaufs-Verordnung mit Susanne Schöttke, Landesbezirksleiterin Ver.di Nord (2.v.r.), Matthias Baumgart, Landesfachbereichsleiter Handel Ver.di Nord (3.v.r.), Dr. Arnold Fuchs, Abteilungsleiter Handwerk, Interreg, Abfallwirtschaft, Arbeitsschutz im WM (2.v.l.)  und Tobias Woitendorf, stellv. Geschäftsführer Tourismusverband M-V (ganz links).

Beliebtheit der Rostocker Museen wächst – Über sieben Prozent Besucherzuwachs 

 

Mit einem Besucherzuwachs von 7,2 Prozent können die vier städtischen Museen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Jubiläumsjahr 2018 aufwarten. 203.870 Gäste wurden in den Ausstellungen des Kulturhistorischen Museums, der Kunsthalle, des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums  und im Heimatmuseum gezählt. Zum Vergleich: 2017 hatten 190.114 Interessenten die vier Einrichtungen besucht. Besonderer Publikumsmagnet war 2018 die Jubiläums-Ausstellung des Kulturhistorischen Museums „Rostock. Jetzt 800“, deren Gestaltung von vielen Rostockerinnen und Rostockern höchste Anerkennung erhielt. Darüber hinaus fand die Gemeinschaftsausstellung „DIE SCHÖNHEIT DER DINGE – Aus Rostocker Sammlungen “ in der Kunsthalle viel Zuspruch. Sie hatte Sammlungsstücke verschiedener Museen präsentiert.

Für das Kulturhistorische Museum Rostock – das am 23. Januar 2019 seinen 160. Jahrestag begeht – war das Jahr 2018 mit insgesamt 85.000 Besucherinnen und Besuchern das bisher erfolgreichste in der jüngeren Museumsgeschichte. Das Museum hatte das gesamte Jahr über bei allen Ausstellungen höhere Besucherzahlen in den Vorjahren zu verzeichnen, insgesamt 25.000 mehr als 2017. Die wichtigste Ausstellung und Spitzenreiter unter den Ausstellungen war „Rostock. Jetzt 800“ vom 14. Juni bis 4. November 2018 mit 55.000 Besucherinnen und Besuchern. Das Kulturhistorische Museum Rostock gehörte damit 2018 zu den bestbesuchten Museen in Mecklenburg-Vorpommern und war das bestbesuchte kunst- und kulturgeschichtliche Museum im Land. Es war eines der wenigen Museen in Mecklenburg-Vorpommern, das  einen Besucherzuwachs zu verzeichnen hatte.

Auch die Kunsthalle Rostock blickt auf ein erfolgreiches Ausstellungsjahr zurück. Insgesamt 61.234 Besucherinnen und Besucher wurden in dem Museumsbau am Schwanenteich gezählt, insgesamt 18 Ausstellungen wurden im vergangenen Jahr eröffnet. Zu den Spitzenreitern in der Publikumsgunst zählten dabei „Erich Kissing und Kerstin. Maler und Modell2 vom 4. Februar bis 1. Mai 2018, „Rostock Kreativ“ vom 29. März bis 8. April 2018, „Stadtbild HRO“ vom 18. April bis 3. Juni 2018 und „Ilya and Emilia kabakov – Two Times“ vom 18. Mai bis 15. Juli 2018.

Das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock auf dem Traditionsschiff im IGA Park zählte im vergangenen Jahr 45.280 Gäste. Publikumsliebling war die Ausstellung „Mit MS FICHTE zur See, die vom 5. April bis 10. Oktober 2018 insgesamt 24.699 Besucherinnen und Besucher zählte. „Murmiland II“ vom 10. Dezember 2017 bis 25. Februar 2018 lockte 14.572 Gäste in das Museum, die Ausstellung „Bis ans ENTE der Welt- Duckomenta (seit 25. Oktober 2018) wird noch bis April 2019 gezeigt. Weiterhin standen fünf Kabinett-Ausstellungen auf dem Programm. 98 Führungen wurden durchgeführt, neun Vorträge und acht weitere Veranstaltungen angeboten. Die historische Bootswerft war 2018 Schauplatz des Nachbaus einer Warnemünder Volljolle.

Das Jahr 2018 war auch für das Heimatmuseum Warnemünde mit insgesamt 12.356 Gästen erfolgreich. Die Museumsabende wurden wieder gut besucht, insbesondere der Abend zum Thema „Stasi-Stadtgeschichte(n)“. Die Wiedereröffnung der Dauerausstellung nach Umbau und Modernisierung war ein voller Erfolg. Auch unsere Sonderausstellung „Warnemünde in alten Ansichten – von Vicke Schorler bis Anna Meyer“ sorgt seit ihrer Eröffnung zur Langen Nacht der Museen für positive Resonanz.

Die Societät maritim lockte 2018 mit sechs Ausstellungshöhepunkten ihre Besucherinnen und Besucher an, darunter eine Legobausteinausstellung mit der Universitätsmedizin und eine Präsentation zum „Lebenselixier Wasser“ mit Facetten des Rohstoffes auf allen sechs Kontinenten. Anlässlich des Stadtjubiläums zeigten maritime Vereine verschiedene Ausstellungen. 2019 sollen auf den rund 1.200 Quadratmetern wieder zahlreiche maritime sowie weitere thematisch breit gefächerte Ausstellungen vorgestellt werden, darunter eine Foto-Ausstellung „Lebenswerk Neptunwerft“. Darüber hinaus wird sich die Deutsch-Japanische Gesellschaft Düsseldorf präsentieren.

Der Verein Geschichtswerkstatt Rostock e.V. zählte bei seinen sechs Ausstellungen im Kröpeliner Tor im Jahr 2018 insgesamt 17.000 Besucherinnen und Besucher. Themenschwerpunkte waren die Geschichte der Rostocker Stadtbefestigungsanlagen, Fußballfans in der DDR, Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ, „Rostock. meine Geschichte“ als Beitrag zum Stadtjubiläum und die Geschichte des Denkmals der revolutionären Matrosen.

Das Ausstellungsjahr 2018 in der Galerie Amberg 13 des Kunstvereins zu Rostock war geprägt vom 800. Jubiläum der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, dem das gesamte Ausstellungsprogramm gewidmet war. Dabei sollte eine Korrespondenz verschiedener zeitgenössischer Positionen der bildenden Kunst vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart hergestellt werden. In sieben Ausstellungen konnten insgesamt 4.200 Gäste in der Galerie gezählt werden. Im Vergleich zu 2017 (2.350 Gäste) ist das fast eine Verdopplung der Besucherzahlen. Erfahrungsgemäß erfreuten sich Fotografie-Ausstellungen eines besonderen Interesses, so waren „Rostocker Alltag in Fotografien“ und die Personalausstellung von Gerhard Weber zum Jahresende die deutlich meistbesuchten Ausstellungen. Mit den „Kunstgesprächen am Sonntag“ wurde ein neues Format gefunden, dass wie z.B. im Falle der Diskussionsrunde zur Geschichte und Gegenwart Rostocker Künstlerateliers, auch den kulturpolitischen Diskurs in Rostock reflektieren will.

Im zweiten Doppeljubiläumsjahr 2019 widmen sich die Rostocker Museen in zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen dem 600. Geburtstag der Universität Rostock. Ein bedeutendes Jubiläum feiert dabei das Kulturhistorisches Museum Rostock selbst. Es begeht am 23. Januar 2019 seinen 160. Jahrestag, denn am 23. Januar 1859 wurde es als eines der ersten Museen in Norddeutschland eröffnet.

Jens Härtel ist der neue Chefcoach des F. C. Hansa Rostock

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Jens Härtel, Foto: Joachim Kloock

9. 1. 2019 – Jens Härtel übernimmt nach Informationen des F. C. Hansa Rostock den Posten des in der vergangenen Woche beurlaubten Pavel Dotchev. Er ist in der dritten Liga ein erfahrener Coach, leitete er doch zuletzt als Cheftrainer den in die 2. Bundesliga aufgestiegenen 1. FC Magdeburg. Vorher hatte der F. C. Hansa Rostock am Sonnabend mit Martin Pieckenhagen einen neuen Sportchef anstelle von Markus Thiele verpflichtet. Diese  Trainereinstellung ist die erste Amtshandlung  von Martin Pieckenhagen. Jens Härtel wurde wie auch sein Assistenztrainer Ronny Thielemann mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2020 ausgestattet. Alle Drei reisen morgen ins Trainingslager nach Belek.

Jens Härtel lernte bei der BSG Chemie Großbothen das Fußballspielen. Von dort wechselte er in die Jugend der BSG Motor Grimma. Anschließend spielte er für den 1. FC Lokomotive Leipzig. Im Jahr 1989 schloss er sich Chemie Böhlen an und schaffte auf Anhieb den Aufstieg aus der DDR-Liga in die DDR-Oberliga. In der folgenden Saison qualifizierte sich der inzwischen mit der ehemaligen BSG Chemie Leipzig zum FC Sachsen Leipzig fusionierte Verein aber nicht für die erste oder zweite Bundesliga und trat in der Saison 1991/92 in der drittklassigen NOFV-Oberliga Süd an. Dort wurde der FC Sachsen 1993 Meister, jedoch wurde dem finanziell angeschlagenen Verein die Lizenz verweigert. Härtel wechselte daraufhin gemeinsam mit Oskar Kosche zum 1. FC Union Berlin. Aber auch dort wurde dem sportlich qualifizierten Verein wegen wirtschaftlicher Mängel die Lizenz für die 2. Bundesliga entzogen. Härtel blieb bis 1996 beim 1. FC Union, bevor er zum FSV Zwickau und damit in den Profifußball wechselte.

Für den FSV Zwickau spielte er zwei Jahre. Als der Verein 1998 aus der 2. Bundesliga abgestiegen war, wechselte er zurück zum inzwischen wirtschaftlich wieder erstarkten 1. FC Union Berlin in die Regionalliga. Doch auch dieses Mal klappte es in Köpenick nicht mit dem Aufstieg: In Härtels letztem Spiel für den FC Union im Jahr 2000 verlor man in der Aufstiegsrelegation gegen LR Ahlen. Härtel wechselte erneut zum FC Sachsen. Jedoch ereilte die Leutzscher erneut der Lizenzentzug, der sie 2001 in die Oberliga zurückstufte. Daraufhin ging Härtel zum SV Babelsberg 03, bei dem sein ehemaliger Teamkamerad Oskar Kosche inzwischen als Manager tätig war. Mit dem Zweitligaaufsteiger verpasste Härtel 2002 den Klassenerhalt. In der Folgesaison wurde Babelsberg aufgrund von Misswirtschaft die Regionalligalizenz entzogen. Es war der insgesamt vierte Lizenzentzug, den Härtel als Spieler miterlebte. 2003 wechselte er zu Germania Schöneiche, bei der er seine aktive Karriere im Sommer 2005 in der Verbandsliga Brandenburg nach einer Verletzung beendete.

Zur Spielzeit 2014/15 übernahm Härtel den Trainerposten beim 1. FC MagdeburgAls Ziel wurde der Aufstieg von der Regionalliga Nordost in die 3. Liga ausgegeben. Die Saison begann für den Staffelfavoriten mit lediglich elf Punkten aus den ersten zehn Partien. Nach der Heimspielniederlage am 10. Spieltag gegen die TSG Neustrelitz wurde Härtels Entlassung gefordert, aber von der Vereinsführung um Sportchef Mario Kallnik nicht in Erwägung gezogen. In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2014/15 schlug die Mannschaft den FC Augsburg mit 1:0. In der zweiten Runde unterlag man Bayer 04 Leverkusen im Elfmeterschießen. Die Saison war geprägt durch ein Kopf-an-Kopf Rennen um den Staffelsieg mit dem FSV Zwickau. Am 17. Mai 2015 stand der 1. FC Magdeburg durch einen 4:1-Auswärtssieg bei Hertha BSC II vorzeitig als Meister der Regionalliga Nordost fest. In den Aufstiegsspielen zur 3. Liga setzte sich der FCM gegen den Sieger der Regionalliga Südwest Kickers Offenbach durch. In der Saison 2015/16 spielte der 1. FC Magdeburg erstmals im gesamtdeutschen Profifußball. Die Saison 2015/16 und Saison 2016/17 wurde jeweils mit dem vierten Platz abgeschlossen. 2017 gewann Härtel mit dem FCM den Landespokal Sachsen-Anhalt. In der Spielzeit 2017/18 führte er den 1. FC Magdeburg erstmals in die 2. Bundesliga. Da der Verein nach 13 Spieltagen der Saison 2018/19 mit neun Punkten auf dem 17. Tabellenplatz stand, wurden Härtel und sein Co-Trainer Ronny Thielemann am 12. November 2018 freigestellt. (Quelle: Wikipedia)


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