Internationaler Tag des Waldes auch in Rostock

Wald

Wald, Foto: Joachim Kloock

Zum Internationalen Tag des Waldes, der seit Ende der 1970er Jahre jährlich am 21. März stattfindet, unterstreicht Umweltsenator Holger Matthäus: „Die Verbindung von modernem und traditionellem Wissen ist der Schlüssel zum Erhalt gesunder Wälder. Dies ist eine Kernbotschaften des Internationalen Tages des Waldes. Bereits 1252 erwarb die heutige Hanse- und Universitätsstadt Rostock das rund 6.000 Hektar umfassende Waldgebiet der Rostocker Heide. Seitdem übernehmen die Rostocker Einwohnerinnen und Einwohner die Verantwortung für ihren Wald, den sie als Erholungsraum sehr schätzen. Zudem werden fast zehn Prozent der Waldfläche ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, wodurch das Gebiet auch für den Naturschutz von großer Bedeutung ist.

Der Wald ist einer der letzten großen zusammenhängenden Küstenwälder Deutschlands und wirkt als großer Kohlenstoffspeicher. Zusammen mit den Mooren im Gebiet ist er eine wichtige Senke für Treibhausgase. Die Rostocker Heide leistet daher einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz – lokal und global.“ Rostock ist Modellregion im Projekt SpeicherWald, einem Verbundprojekt zwischen Klima-Bündnis und dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), das die Bedeutung von Wäldern ohne forstliche Nutzung darstellt.

 

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Neue grenzüberschreitende Projekte befürwortet – deutsch-polnische Zusammenarbeit wird weiter intensiviert

Vorhaben schaffen bessere Lebensperspektiven für Bewohner in grenznahen Regionen – Erfolgsgeschichte des Programms muss fortgeschrieben werden

Otto Lilienthal, Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst, Berlin 1889, Abbildung gemeinfrei.

Otto Lilienthal, Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst, Berlin 1889, Abbildung gemeinfrei.

Für die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und die Republik Polen sind neue europäische Projekte im Rahmen des Interreg-Programms V A (Informationen zum Programm, Seite 4) bewilligt worden. „Die Vorhaben vertiefen die kulturelle, touristische, ökologische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Partnern. Über die einzelnen Projekte entstehen bessere Lebensperspektiven für die Bewohner der grenznahen Regionen. Das grenzüberschreitende Programm leistet einen bedeutenden Beitrag zur europäischen wirtschaftlichen Stabilität“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Insgesamt sieben Projekte sind ausgewählt worden – davon vier mit Beteiligung aus Mecklenburg-Vorpommern

Insgesamt sind sieben Projekte mit einer Gesamtsumme von etwa 14,5 Millionen Euro ausgewählt worden, davon vier Projekte mit Beteiligung aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Förderung für die vier EU-Projekte beläuft sich auf rund 7,55 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Die europäischen Mittel im Interreg-Fördergebiet zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind eine Erfolgsgeschichte. Sie muss fortgeschrieben werden. Wir benötigen weiterhin die Unterstützung, um die enge Nachbarschaft intensiv leben zu können“, hob Glawe hervor. Der Wirtschaftsminister verwies auf derzeit laufende Überlegungen der Europäischen Union, ab der Förderperiode 2021 Fördermittel zu reduzieren und die Fördergebiete neu zu definieren. „Wir werden uns weiter in Brüssel dafür einsetzen, dass das Interreg-Programm auch künftig für die deutsch-polnische Zusammenarbeit genutzt werden kann.“

Technikgeschichte in Pommern – grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Museen in Anklam und Szczecin

Die Städte Anklam und Szczecin wollen mit dem polnischen Technikmuseum und dem vorpommerschen Otto-Lilienthal-Museum die Technikgeschichte in Pommern besser erlebbar gestalten. Szczecin ist mit seinem Technikmuseum ein Aushängeschild in der technisch-historischen Museumslandschaft der Region. Anklam ist ein Tor zu einer führenden deutschen Tourismusregion an der Grenze zu Polen und verfügt über einen der großen Namen der Welt-Technikgeschichte – Otto Lilienthal. Durch das gemeinsame museale Konzept sollen generationsübergreifend Anwohner und Gäste der deutschen und polnischen Seite angesprochen werden. Ziel ist es, Bildungs- und Weiterbildungsangebote, ein Experimentarium sowie ein Lilienthal-LAB zu entwickeln. Während das Museum für Technik und Kommunikation (MTK) in Szczecin mit dem Experimentarium auf das Thema der individuellen Mobilität und die Verkehrserziehung setzen soll, soll das Otto-Lilienthal-Museum (OLM) das Thema Fliegen im Lilienthal-LAB, dem fliegenden Klassenzimmer, entwickeln. Mit dem Lilienthal-LAB soll das Otto-Lilienthal-Museum in der Nikolaikirche Anklam zum Lernort für alle werden. Baulich soll in Anklam dafür das Kirchenschiff der Nikolaikirche verändert werden – zum Ikareum. „Die oftmals komplexen Themen Technik und Mobilität sollen in den Museen für die Besucher attraktiv gestaltet werden. So kann jeder Interessierte über eigenständiges Forschen, Entdecken und Erfahren ein größeres Technikverständnis entwickeln“, sagte Glawe. Projektpartner sind die Hansestadt Anklam und die Stadt Szczecin. Die Gesamtkosten des Projektes betragen knapp drei Millionen Euro; aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) erfolgt eine Unterstützung in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

„Gestaltung von gewässernahen Räumen in Pasewalk, Pełczyce und Police zur Erweiterung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit“

Ziel des Projektes ist die größere Erlebbarkeit des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes durch die Entwicklung spezieller themenorientierter Bildungs- und Erlebnisangebote. Dazu ist unter anderem vorgesehen, eine neue gemeinsame Marke zu entwickeln, die Gebiete am Fluß Larpe in Police für Sport und Tourismus zu bewirtschaften sowie einen Fahrradweg, Stege für Freizeitangler und eine Aussichtsplattform zu errichten. In Pelczyce sind der Bau einer Brücke in der Jeziorna Straße, die Verbindung von zwei Seen mit einem Kanal und der Bau von touristischen Wegen neben der Brücke geplant. In der Speicherstraße in Pasewalk sollen unter anderem die Ufer der Uecker neu gestaltet, die Feldsteinmauern saniert und ein 50 Meter langer Holzsteg gebaut werden. „In den Regionen sollen neue, attraktive touristische Angebote entstehen für Urlauber, die sich für Geschichte und Sport interessieren. Mit der Umsetzung wird dazu beigetragen, weitere Gäste für einen Erholungsaufenthalt in der beeindruckenden Naturlandschaft zu gewinnen“, sagte Glawe. Projektpartner sind die Stadt Pasewalk sowie die polnischen Gemeinden Police und Pelczyce. Die Gesamtkosten des Projektes betragen knapp 2,5 Millionen Euro; aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) erfolgt eine Unterstützung in Höhe von knapp 2,1 Millionen Euro.

„Steigerung der Attraktivität des regionalen, grenzübergreifenden Natur- und Kulturerbes durch die Verbindung touristischer Infrastruktur, gemeinsame Werbung und Steigerung der Kenntnisse des Tourismusangebotes“

Das Projekthauptziel ist die Erhaltung, Förderung und Entwicklung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes der Region. Dies soll durch die Modernisierung der Tourismusinfrastruktur der Region und durch wechselseitige Verflechtung touristischer Infrastruktur sowie gemeinsame Förderung des Kurparks in Świnoujście (Swinemünde), des Tierparks Greifswald e. V. und der Feldherren-Akademie e. V. erreicht werden. Unter anderem ist vorgesehen, das gemeinsame touristische Angebot der Region zu erweitern, indem thematische Aktivitäten und Busfahrten organisiert werden. „Über das gemeinsame Projekt entsteht eine touristisch interessante Route von Greifswald über Wolgast bis nach Świnoujście. Der Kurpark in Świnoujście, der Tierpark Greifswald e. V. und die Feldherren-Akademie e. V. werden dann grenzübergreifend und kombiniert attraktive Angebote für die Besucher initiieren“, sagte Glawe. Projektpartner sind die Stadt Świnoujście, der Tierpark Greifswald e. V. und die Feldherren-Akademie e. V. mit Sitz in Greifswald. Die Gesamtkosten des Projektes betragen knapp 2,4 Millionen Euro; aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) erfolgt eine Unterstützung in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

„Schutz der Trockenrasen im deutsch-polnischen Grenzgebiet“

Die Projektpartner verfolgen das Ziel, den in den Grenzgebieten beheimateten Trockenrasen zu erhalten. Trockenrasen sind Lebensräume, die zu sehr wertvollen und gleichzeitig stark gefährdeten Elementen der natürlichen Umwelt Europas gehören. Die Biotope bilden sich an trockenen, nährstoffarmen Standorten und dienen als Rückzugsgebiet gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Trockenrasenpflanzengemeinschaften dienen als wertvolle Quelle der sogenannten Tracht (Blütenstaub und Nektar für Insekten). Die Schutzmaßnahmen sollen die Wiederherstellung der landwirtschaftlichen Nutzung (Mahd und Beweidung) sowie die Beseitigung von Sträuchern und Baumanflug umfassen. Das Projekt wird in den Landkreisen Vorpommern Greifswald und Uckermark sowie in den Gemeinden Kolbaskowo und Chojna umgesetzt. „In Kombination mit einer umfassenden Öffentlichkeitsarbeit soll den Anwohnern und Besuchern die ökologische Bedeutung von Trockenrasen eindrucksvoll vermittelt werden“, sagte Glawe. Projektpartner sind der Landkreis Vorpommern-Greifswald, der Landschaftspflegeverband Uckermark-Schorfheide e. V. (Brandenburg) und der Verband der Grünen GAJA (Polen). Die Gesamtkosten des Projektes betragen knapp 1,1 Millionen Euro; aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) erfolgt eine Unterstützung in Höhe von rund 900.000 Euro.

Telemedizinische Möglichkeiten auch in M-V nutzen

Aufhebung des Fernbehandlungsverbotes ermöglichen

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

Notarzt im Einsatz, Foto: Joachim Kloock

Im Schweriner Landtag ist der Einsatz telemedizinischer Möglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern diskutiert worden. „Dabei werden Ressourcen – wie z.B. fachärztliche, aber auch hausärztliche Expertise – über räumliche Distanzen hinweg verfügbar gemacht und damit effektiver genutzt. Es werden Informationen idealerweise sektorenübergreifend bereit gestellt. Diese können beispielsweise von den an der Versorgung beteiligten Ärzten und Krankenhäusern genutzt werden. Dadurch werden Informationsverluste vermieden und die Versorgung verbessert. Im Kern geht es darum, dass nützliche und notwendige Entwicklungen bei uns im Land ermöglicht werden. Ich begreife die Digitalisierung des Gesundheitswesens dabei als Chance und als einen von vielen Wegen, um die grundlegende medizinische Versorgung sicherzustellen und zu verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag. Die Rede wurde im Landtag in Vertretung von Minister Glawe durch Innenminister Lorenz Caffier vorgetragen.

Fernbehandlungsverbot ermöglichen

Die Bundesärztekammer hat im vergangenen Jahr die Voraussetzungen für ausschließliche Fernbehandlungen geschaffen. Inzwischen haben die Ärztekammern in fast allen Bundesländern ihre Berufsordnungen entsprechend angepasst. „Es ist wichtig, die Anpassung der Berufsordnung auch in Mecklenburg-Vorpommern zu ermöglichen. Gerade unser Land als ein Flächenland sollte offen für ein Konzept wie die Fernbehandlung sein. Dabei geht es nicht darum, diese Behandlungsform zum Regelfall zu machen, sondern praktikable Lösungen für Einzelfälle zu schaffen“, so Glawe. „Hierzu ist es notwendig, auch die Bedenken auszuräumen, die im Wesentlichen auf ungeklärten Haftungsfragen beruhen.“ Gegenwärtig sind mit der bestehenden Berufsordnung bereits Fernbehandlungen in Einzelfällen möglich. Die Aufhebung des Fernbehandlungsverbots in der vorliegenden Form bezieht sich auf Erstkontakte zwischen Patient und Arzt, die dann auch per Telemedizin berufsrechtlich in geeigneten Einzelfällen erlaubt wären. „Die Telemedizin bietet bereits jetzt viele Möglichkeiten im Bereich der Diagnostik und des Monitorings, aber auch bei der Behandlung. Diese Entwicklung wird sich rasant fortsetzen. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Ärzteschaft sich an die Spitze dieser Bewegung stellt, die diese Entwicklung aktiv mitgestaltet und Schwerpunkte setzt. Schließlich macht die Fernbehandlung nicht vor unseren Landesgrenzen halt“, machte Glawe deutlich. Bei der Förderung von Projekten im Land wollen wir verstärkt darauf achten, dass die Überführung von geförderten Projekten in die Regelversorgung gelingt. Hierzu werden Regelungen eines einheitlichen Verfahrens, welches auf den Veröffentlichungen zur E-Health-Initiative des Bundesgesundheitsministeriums basiert, genutzt. „Dies kann z. B. durch die frühzeitige Einbindung der Kostenträger in die Projektkonzeption geschehen oder durch die Entwicklung geeigneter Evaluationen, die die Anforderungen zur Überführung in die Regelversorgung erfüllen“, so Glawe.

„Regionale Versorgung“, „HaffNet“ und „Land|Rettung“ – innovative medizinische Projekte werden in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt

Ein Projekt des Gesundheitsministeriums beschäftigt sich mit der regionalen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Projekt wurden drei Versorgungsbereiche identifiziert, die besonders stark vom demografischen Wandel herausgefordert sind: das sind die Pädiatrie, die Geriatrie sowie die Palliativversorgung. Im Bereich der Geriatrie wird zur Unterstützung der regionalen geriatrischen Versorgung in Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungsverbund Müritz e.V. eine digitale Fallakte entwickelt und erprobt. Als Beispiel für ein weiteres innovatives Vorhaben nannte Gesundheitsminister Glawe das Projekt „HaffNet“. Das Modell beschäftigt sich mit der Patientenversorgung für die Uecker-Randow-Region und Anklam. Es ist wesentlicher Motor im Projekt „Vernetzte Versorgung in M-V“. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Vernetzung und Koordination von ambulanten und stationären Versorgungsleistungen. In der zweiten Ausbaustufe der Kooperation wird durch die AOK Nordost ein Prototyp der digitalen Patientenakte getestet. Es kann dadurch Vorreiter für ganz Deutschland werden. Mit dem Vorhaben „Land|Rettung“ soll die Notfallmedizin, insbesondere unter den speziellen Anforderungen eines dünn besiedelten ländlichen Raumes, verbessert werden. Zentrales Element ist der Telenotarzt, der in Gebieten mit längerer Anfahrt den professionellen Rettungsdienst unterstützt. Für Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand sollen zudem geschulte Laien und ausgebildete Ersthelfer die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

F. C. Hansa Rostock – Hallescher FC 1:1

Die gesamte Fotogalerie unter https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Ioannis Gelios – Maximilian Ahlschwede, Oliver Hüsing, Julian Riedel(77. de Angelo Williams), Nico Rieble –  Stefan Wannenwetsch(58. Marcel Hilßner), Tanju Öztürk (77. Amaury Bischoff)  –  Merville Biankadi, Lukas Scherff – Mirnis Pepic – Cebio Soukou

Hallescher FC – Kai Eisele – Toni Lindenhahn, Moritz Heyer, Niklas Landgraf – Jan Washausen, Björn Jopek – Pascal Sohm, Ajani (87. Schilk) – Bahn, Mathias Fetsch, Sebastian Mai (79. Manu)

Schiedsrichter – Markus Schmidt (Stuttgart), Gaetano Falcicchio, Konrad Oldhafer

Tore – 0:1 Heyer (6.), 1:1 Mirnis Pepic (84.)

Zuschauer – 12.005

Partner im Bündnis für Wohnen unterzeichnen Vereinbarung

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Partner im Bündnis für Wohnen unterzeichnen Vereinbarung, Foto: Joachim Kloock

16.3.2019 – Vertreterinnen und Vertreter der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, von zahlreichen Unternehmen der Rostocker Wohnungswirtschaft, von Fachverbänden und – vereinen, Kammern, städtischen Unternehmen und derPolitik haben am Donnerstag eine „Vereinbarung zur aktiven, sozialverträglichen und nachfragegerechten Weiterentwicklung des Rostocker Wohnungsmarktes für die Jahre 2018 bis 2023“ unterzeichnet. „Damit wurden die Ziele unseres gemeinsamen `Bündnisses für Wohnen´verbindlich zwischen den Partnern vereinbart“, unterstreicht Oberbürgermeister Roland Methling. „Das Thema Wohnungsbau ist ein wichtiger Schwerpunkt für die Entwicklung Rostocks in den kommenden Jahren. Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, die mit dem Wachstum unserer Stadt verbundenen Chancen auch nutzen zu können.“ Die Hanse- und Universitätsstadt wächst. Die 200.000er Marke hatte Rostock bereits im Jahr 2010 überschritten und dieser Aufwärtstrend wird sich fortsetzen. Dem gegenüber ist seit 2005 eine sinkende Leerstandsquote zu verzeichnen. Die wohnwirtschaftlich gebotene Fluktuationsreserve von vier Prozent wird bereits seit 2010 unterschritten. Sie ist Ausdruck dafür, dass ein Mangel an Wohnraum in der Stadt vorhanden ist und Handlungsbedarf besteht. Daher startete 2015 in der Hanse- und Universitätsstadt die Wohnungsbauoffensive.

Durch die Bürgerschaft wurde im September 2017 die Bildung des „Bündnis für Wohnen in der Hansestadt Rostock“ beschlossen und der Oberbürgermeister mit der Umsetzung beauftragt. In einer Auftaktveranstaltung im Januar 2018 verständigten sich die Beteiligten und Mitwirkenden dazu, sechs Themen näher zu erörtern. Dazu zählen die Umsetzung der Wohnungsbauoffensive, das Bereitstellen von Grundstücken, die Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum, die Gewährleistung einer integrativen Wohnungspolitik, das Sichern von Energieeffizienz sowie das Monitoring und die weitere Zusammenarbeit. Besonderes Augenmerk wird auf den Neubau von Wohnungen gerichtet. Bis 2035 sollen 26.000 Wohnungen gebaut werden, darunter zwischen 2018 und 2023 9.600 Wohnungen nach dem derzeit noch geltenden Flächennutzungsplan. Dies umzusetzen und somit die Planungs- und Genehmigungsprozesse zu beschleunigen, verlangt von allen Beteiligten ein hohes Engagement. Geschaffen und erhalten werden soll bezahlbarer Wohnraum in sozial stabilen Wohnquartieren. Dabei sollen auch Aspekte des geförderten Mietwohnungsbaus,  des barrierearmen und altersgerechten Bauens und einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung Beachtung finden.  Architektur in hoher Qualität und energieeffizientes Bauen sind ebenfalls Anspruch der Bündnispartner. Trotz breitem Spektrum der Themen und durchaus unterschiedlichen Interessenlagen ist es gelungen, auch bei einigen streitigen Themen Kompromisse zu finden. Die Bündnispartner haben sich darauf verständigt, die Vereinbarung als Arbeitspapier und Kommunikationsplattform zu verstehen. Es wird für alle eine Herausforderung, die Vereinbarung mit Leben zu erfüllen.

Deutscher Tourismustag 2019: Top-Touristiker treffen sich in Rostock

Mit erstmals mehr als zwei Millionen Übernachtungen weiter auf Wachstumskurs 

Das historische Doppeljubiläum hat Rostock einen neuen Rekord beschert und die Hanse- und Universitätsstadt auch international stärker in den Fokus gerückt. Erstmals wurden mehr als zwei Millionen Übernachtungen gezählt. Im November trifft sich die Branche zum Deutschen Tourismustag 2019 in Rostock.

Deutscher Tourismustag 2019: Top-Touristiker treffen sich in Rostock

Deutscher Tourismustag 2019, Foto: Joachim Kloock

Die zahlreichen Veranstaltungen zum 800. Stadtgeburtstag mit dem 38. Internationalen Hansetag haben das Jahr 2018 in Rostock geprägt. Große Highlights waren die Eröffnung der Erlebniswelt des Polariums im Rostocker Zoo, die Beachsoccer-Wettbewerbe am Strand von Warnemünde und die gelungene Premiere des ROSTOCK CRUISE FESTIVALS mit der spektakulären Auslaufparade der Kreuzliner. „Die jahrelange Fokussierung und intensive Vorbereitung auf das historische Doppeljubiläum mit all seinen Veranstaltungen haben der Hanse- und Universitätsstadt einen zusätzlichen Schub gegeben und ein deutlich gesteigertes Interesse, auch an internationalen Gästen gebracht“, betonte Matthias Fromm, Tourismusdirektor und Geschäftsführer von Rostock Marketing. „In absoluten Zahlen verzeichnete Rostock im Vorjahr den höchsten Zuwachs an Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern (+142.588). Seit 2010 befindet sich Rostock auf Wachstumskurs und ist damit ganz klar Motor und Impulsgeber der Branche im Nordosten. Unser Erfolgsrezept ist unser mittlerweile sehr erfolgreich agierendes Branchennetzwerk Rostock Marketing, mit dem wir gemeinsam laufend an einem nachhaltigen, saisonübergreifenden und qualitätsorientierten Tourismusangebot arbeiten.“ So registrierten die Hoteliers und Beherbergungsbetreiber im vergangenen Jahr 2.139.097 Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 7,5 Prozent. Positiv entwickelte sich im vergangenen Jahr zudem die Zahl der ausländischen Übernachtungen mit 142.022 und einem Plus von 2,5 Prozent. Die meisten Besucher aus dem Ausland kommen nach wie vor aus Schweden, gefolgt von den Schweizern, Dänen, Polen, Niederländern und Österreichern. Die Zahl der Gästeankünfte stieg ebenfalls um 5,6 Prozent auf 818.282 (+43.355). Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock verfügt insgesamt über 135 Hotels, Jugendherbergen, Pensionen und Campingplätze mit 15.192 Schlafplätzen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug im vergangen Jahr 2,6 Tage.

400 Akteure der Tourismusbranche diskutieren aktuelle Trends auf dem Deutschen Tourismustag

Am 20. und 21. November 2019 werden erstmals die Teilnehmer des Deutschen Tourismustages in Rostock erwartet. Der Deutsche Tourismustag ist als größte Fachtagung für die Akteure des Deutschlandtourismus eines der wichtigsten Netzwerk-Events und die ideale Plattform, sich mit Experten über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Das Rostock Convention Bureau von Rostock Marketing hat sich bereits im Jahr 2016 um die Ausrichtung des Deutschen Tourismustages beworben und wird sich nun in Kooperation mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde und dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern allen Tagungsteilnehmern als Destination präsentieren. Ausrichter ist der Deutsche Tourismusverband e. V. (DTV).„Ich freue mich sehr, dass der Deutsche Tourismustag 2019 zu Gast in Rostock sein wird. Das Jahr des Rostocker Doppeljubiläums bildet den feierlichen Rahmen für die größte Fachtagung des Deutschlandtourismus, auf der wir die wichtigsten Herausforderungen der Tourismusbranche erörtern werden. Gemeinsam mit Touristikern aus allen Regionen Deutschlands, Vertretern von Ministerien und Verbänden werden wir unter anderem über die Zukunft der Tourismusorganisationen – ihre Aufgaben, Strukturen und Geschäftsfelder – diskutieren. Rostock ist der ideale Gastgeber 2019 “, sagte Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverband e.V.

Die eigens für diese Tagung aufgelegten Fachexkursionen ermöglichen den Teilnehmern, die touristischen Leistungsträger in der Hanse- und Universitätsstadt kennenzulernen. Die Tagung wird in der Rostocker StadtHalle ausgerichtet. Das Get-together am Vorabend wird im international prämierten DOCK INN Hostel Warnemünde stattfinden. „Wir freuen uns riesig, als Gewinner des Deutschen Tourismuspreises 2017 in diesem Jahr auch Gastgeber des Tourismustages zu sein“, sagte Christoph Krause, Geschäftsführer des DOCK INN Hostel Warnemünde. „Die erfreuliche Entwicklung unserer Branche ist entscheidend auf die gute Zusammenarbeit der Akteure vor Ort zurückzuführen. Mit unserem Netzwerk und unseren Aktivitäten können wir uns in diesem Umfeld selbstbewusst einbringen.“ Höhepunkt des Tourismustages ist die Verleihung des Deutschen Tourismuspreises, der in diesem Jahr in einem Festakt in der Hochschule für Musik und Theater (hmt) überreicht wird. 

Im Aufwind – Meereskraft und Klimareiz im Seebad Warnemünde

Der Ausbau des Gesundheitstourismus wird auch in diesem Jahr maßgeblich vorangetrieben. „Eines unserer Kernziele ist es, Warnemünde als 1. Thalasso-Seebad zu profilieren und etablieren“, kündigte Fromm an. „Dazu soll die Kooperation mit lokalen Leistungsträgern intensiver vermarktet und die Gäste für die gesundende Wirkung des Meeres in Verbindung mit dem milden Reizklima sensibilisiert werden. Dazu wird eine zweisprachige (dt./engl.) Informationsbroschüre „Meereskraft und Klimareiz – Thalasso im Seebad Warnemünde“  veröffentlicht. Darüber hinaus werden zehn leistungsphysiologisch vermessene Thalasso-Kurwege im Seebad Warnemünde für gesundheitsbewusste Urlauber und Rostocker eröffnet. Die zunehmende Bedeutung als Gesundheitsdestination geht einher mit einer nachhaltigen und ökologischen Ausrichtung der touristischen Hotspots. Auf Initiative der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde und in Kooperation mit dem Amt für Umweltschutz gibt es seit Sommer 2018 biologisch abbaubares Geschirr bei vielen Gastronomen am Strand. Die Aktion läuft unter dem Dach der Kampagne „Kein Plastik bei die Fische“. Zum Saisonbeginn 2019 wird eine Industriespülmaschine für Mehrweggeschirr am Strandaufgang 10 in Warnemünde aufgestellt, die die Strandbewirtschafter als Pilotprojekt in der kommenden Saison kostenfrei nutzen können. Auch die langjährige Kooperation mit der EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. für saubere Strände und Meere wird mit verschiedenen Mitmach-Aktionen und Schulungen fortgeführt. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Förderung des barrierefreien Tourismus. Erstmals haben Rostocks Touristiker im Oktober 2018 am Weltkongress „Destinations for All“ in Brüssel teilgenommen und die Hanse- und Universitätsstadt als „Barrierefreien Urlaubsort an der Ostsee“ vorgestellt. Der Vergleich mit anderen Destinationen zeigte, dass Rostock in diesem Segment gut aufgestellt ist. Insbesondere die barrierefreien Strandaufgänge in den Seebädern wurden von den teilnehmenden Nationen sehr positiv bewertet. Seit Anfang 2017 engagiert sich die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde aktiv im nationalen Interessensverbund „Leichter Reisen – Barrierefreie Urlaubsziele in Deutschland“.

Hanse- und Universitätsstadt Rostock weiter im Jubiläumsfieber

Stand im vergangenen Jahr der 800. Stadtgeburtstag im Mittelpunkt, rückt nun immer mehr das 600. Universitätsjubiläum in das öffentliche Interesse. Anlässlich dieses historischen Geburtstages wird die Universität Gastgeber der Hochschulrektorenkonferenz mit 268 Einrichtungen und des Jahrestages der Deutschen Forschungsgemeinschaft sein. Wissenschaftler aus aller Welt und aus allen Fachbereichen werden zu den Tagungen in Rostock weilen. „Unser Rostock Convention Bureau ist ein wichtiger Partner bei der Organisation der anspruchsvollen Konferenzen“, unterstrich Matthias Fromm. „Das Tagungsnetzwerk soll nach und nach mit Kooperationspartnern aus der Region Rostock erweitert und die Wahrnehmung als attraktive Tagungs- und Kongressdestination forciert werden.“ Das Doppeljubiläum geht in die zweite Runde und so plant die Universität Rostock in ihrem Jubiläumsjahr rund 160 Veranstaltungen, Kongresse und Ausstellungen. Neben dem 600-jährigen Bestehen der ältesten Alma Mater des Ostseeraumes feiern der Rostocker Zoo 120 Jahre, die Kunsthalle 50 Jahre und die Hochschule für Musik und Theater (hmt) 25 Jahre Bestehen. Alle Jubilare haben ein hochkarätiges öffentliches Programm auf die Beine gestellt, das auch in diesem Jahr zum Mitmachen und Mitfeiern einlädt.

Zum zweiten Mal ist das Bachfest der Neuen Bachgesellschaft in Rostock zu Gast. Mit rund 60 Veranstaltungen wird das Programm des 94. Bachfestes unter dem Thema „Kontrapunkte“ vom 10. bis 19. Mai 2019 vom Bachverein Rostock organisiert.

Die 82. Warnemünder Woche bietet vom 6. bis zum 14. Juli Segelsport der Extraklasse: Mehr als 2.000 aktive Segler und Surfer kämpfen vor Warnemündes Küste um Weltranglisten-Punkte in allen olympischen Bootsklassen. Highlights in diesem Jahr sind die Weltmeisterschaften in der Bootsklasse J22 und die Raceboard-WM. Den Auftakt zur Warnemünder Woche bildet alljährlich der „Niege Ümgang“ als traditioneller Festumzug durch den historischen Ortskern des Seebades. Die Warnemünder Woche positioniert Rostock als weltweit beliebten Regatta-Standort hervorragend als sportliche und maritime Destination. Durch erweiterte hauptamtliche Strukturen des Büros Warnemünder Woche wird das ehrenamtliche Engagement unterstützt, um so diesen internationalen Segelevent als Flaggschiff weiter zu professionalisieren und zusätzliche Regattahöhepunkte in die Hansestadt Rostock zu holen.

Auch die 29. Hanse Sail wird Rostock vom 8. bis 11. August wieder mit einem der weltweit größten maritimen Feste in den Fokus rücken. Die internationale Flotte mit mehr als hundert Jahre alten Traditionsseglern und Museumsschiffen präsentiert sich an der Ostsee und bietet die Möglichkeit zum Mitsegeln. Im Stadthafen werden in diesem Jahr die kolumbianische Bark „Gloria“ und die russischen Segelschulschiffe „Sedov“  und „Mir“ anlegen.

Vom 24. bis zum 25. August lädt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zum Finalturnier der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaften an den Strand von Warnemünde ein. Die Besucher können sich auf Strandfußball in Perfektion freuen, wo die besten Teams aus Deutschland im Turnier wetteifern.

Die Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH (Rostock Marketing) hat seit ihrer Gründung im Juni 2010 rund 400 Partner aus Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungsbranche gewonnen. Gemeinsam mit den regionalen Akteuren wird das touristische Marketing der Hanse- und Universitätsstadt weiter entwickelt und ausgebaut. Im Fokus steht in erster Linie die Stärkung der nebensaisonalen Aktivitäten mit neuen Akzenten, um Buchungsanreize für die Gäste zu schaffen und das Image von Rostock & Warnemünde zu fördern.

Vier neue Rettungsdienstfahrzeuge für Rostock

Neue Rettungsdienstfahrzeuge für Rostock, Foto: Joachim Kloock

Vier neue Rettungsdienstfahrzeuge für Rostock hat Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski heute auf dem Gelände der Feuerwache 1 in der Südstadt an die Leistungserbringer des Rettungsdienstes der Hanse- und Universitätsstadt übergeben. „Mit der Beschaffung der neuen Fahrzeuge machen wir einen weiteren Schritt bei der kontinuierlichen Verbesserung unserer Einsatzfahrzeuge im Rettungsdienst, um Patientinnen und Patienten optimal zu transportieren“, erklärt der Senator. „Die Einsatzfahrzeuge entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Ihre Beschaffung kostete etwa 433.000 Euro.“ Die Schlüssel für einen neuen Krankentransportwagen, der künftig im Rahmen von Einsätzen des Deutschen Roten Kreuzes verwendet wird, nahm der Vorstandsvorsitzendes des Kreisverbandes Rostock Jürgen Richter entgegen. Einen neuen Rettungswagen nutzt künftig der Arbeiter-Samariter-Bund, dessen Kreisverbands-Geschäftsführer Torsten Freitag die Fahrzeugschlüssel entgegen nahm. Ein neues Notarzteinsatzfahrzeug und ein weiterer Rettungswagen werden künftig im Rahmen der Rettungsdienst-Einsätze des Brandschutz- und Rettungsamtes in Rostock zu sehen sein. Die Fahrzeugschlüssel übergab Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski an den Amtsleiter, den Leitenden Branddirektor Johann Edelmann.


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