Klimanotstand 3/3: Der wirkliche Fehler der Grünen

Verrat wird Déi Gréng und der LSAP vorgeworfen, weil sie die Klimanotstand-Resolution abgelehnt haben. Das ist übertrieben, aber eine abgeschwächte Gegenmotion vorzulegen, war unklug.

„Big fucking Fail“, so qualifizierte die Partei Déi Lénk auf ihrer Facebookseite die Ablehnung ihrer Klimanotstand-Resolution durch die Regierungsmehrheit am 16. Mai in der Chamber. Dass diese Mehrheit eine eigene Motion votierte, die die Dringlichkeit der Klimaproblematik anerkennt, konnte die Déi Lénk nicht trösten: Es handle sich um eine Motion des Status quo, ohne neue Akzente, die der Dringlichkeit nicht Rechnung trage. Der Partei nahestehende Online-Aktivist*innen drückten sich zum Teil heftiger aus, bis hin zum Vorwurf des „Verrats an der Zukunft [der Menschheit]“ seitens der Lyoner Sektion der linksradikalen Struktur Diem25. mehr lesen / lire plus

Greenpeace : recommandation électorale très sélective

Prendre l’écologie et le climat comme critère principal lors du vote aux élections européennes, cette recommandation de Greenpeace ne surprend guère. Mais la manière dont l’ONG en déduit pour qui il convient de voter est discutable.

Pour « éviter les pires effets de la crise climatique », il faut que l’Union européenne prenne « des mesures radicales et ambitieuses ». Voilà pourquoi, dans un communiqué de ce mercredi, Greenpeace Luxembourg estime que « ces prochaines élections européennes seront cruciales pour l’avenir ». Et lance un « appel à tous les citoyen-ne-s luxembourgeois-e-s » : « Utilisez votre droit de vote le 26 mai et ne votez que pour des candidats véritablement attachés à la protection du climat et à un avenir durable !  mehr lesen / lire plus

Klimaprotest: Youth for Climate blockiert „Rout Bréck“

Ungefähr 2.000 junge Klimaktivist*innen blockierten am Freitagnachmittag die Brücke, die Kirchberg mit dem Stadtzentrum verbindet, um auf eine dringende Änderung der Klimapolitik aufmerksam zu machen.

Weltweit hatte die „Fridays for future“-Bewegung zu einem globalen Aktionstag aufgerufen. In 1784 Städten in 128 Ländern gab es laut fridaysforfuture.org Demonstrationen. In Luxemburg war jedoch keine normale Demo geplant, sondern eine Blockadeaktion. Gegen 15 Uhr sammelt sich die Aktivist*innen auf der Place de l‘Europe vor der Philarmonie, etwas später ging ein Demonstrationszug laut und gut gelaunt in Richtung Stadtzentrum.

Die Klimaaktivist*innen hatten im Vorfeld mit der Polizei ausgehandelt, dass sie eine Spur blockieren würden. Direkt neben der Demo konnten also Busse und Autos stadteinwärts fahren – wenn auch nur im Schritttempo. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #047 – d’Aartestierwen zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch beschäftegen sech de Luc Carregari an de Joël Adami mat dem Aartestierwen zu Lëtzebuerg an an der Welt. Viru kuerzem ass de Rapport vum IPBES erauskomm, engem wëssenschaftleche Panel, dee vun der UN beoptraagt gouf, sech de Verloscht vun der Biodiversitéit unzekucken. D‘lescht Woch hunn eng Rëtsch Organisatiounen zu enger Pressekonferenz invitéiert, wou si dëst Thema op Lëtzebuerg bezunn erkläert hunn.

Hir Konklusioune ware kloer: Et brauch eng séier a radikal Ännerung vun eisem Wirtschaftssystem, soss steiere mir riicht an eng Katastroph, déi méi schlëmm ass wéi de Klimawandel. mehr lesen / lire plus

Österreich: Tu felix Ibiza

Ein heimlich aufgenommenes Video stürzte die österreichische Regierung in eine Krise. Nun steht Sebastian Kurz’ Kanzlerschaft auf der Kippe.

Bild: Der Spiegel/Süddeutsche Zeitung

Juli 2017, Ibiza. Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus, beide Spitzenpolitiker der rechtsextremen FPÖ, treffen sich mit einer vermeintlichen russischen Millionärin in einer Villa auf der Baleareninsel. Die Frau gibt vor, in Österreich investieren zu wollen. Besprochen wird – unter reichlich Einfluss von Alkohol, Red Bull und anderen „psychotropen Substanzen“ – unter anderem die Übernahme der meistgelesenen Zeitung Österreichs, der „Krone“. Im Gegenzug dafür, dass sie mit dem Boulevardblatt die FPÖ pusht, könnte sie mit einer Baufirma sämtliche Straßenbauaufträge der Republik erhalten, schlägt Strache ihr vor. mehr lesen / lire plus

Forderungen der SNE-CGFP: Schulinklusion? Nicht um jeden Preis

Das „Syndicat national des enseignants“ (SNE-CGFP) spricht sich grundsätzlich für die schulische Inklusion aus. Die Gewerkschaft stellt für ihr Gelingen jedoch konkrete Forderungen: Mehr Personal und eine Überarbeitung der Elternbefugnis.

„Wir fordern das Bildungsministerium dazu auf zuzuhören, die aktuelle Situation nicht zu unterschätzen“, appellierte der Gewerkschaftspräsident Patrick Remakel (Zweiter v.r.) auf der Pressekonferenz der SNE-CGFP, „und die von uns vorgestellten Maßnahmen und Empfehlungen umzusetzen – im Sinne aller Kinder.“

„Inclusioun … awer op kee Fall mam Briecheisen“ lautete der Titel der Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Schulinklusion. Der Gewerkschaftspräsident Patrick Remakel betonte, man sei nicht per se gegen Inklusion, nur dürfe diese den Lernprozess der Schüler*innen ohne sonderpädagogischen Förderbedarf nicht behindern. mehr lesen / lire plus

Kommentar : Die ADR will keine rechtspopulistische Partei sein

In einem Kommunikee bemüht sich die ADR um Abgrenzung von der – über Ibiza gestrauchelte – FPÖ und sagt sich glücklich darüber, dass Luxemburg keine rechtsradikale Partei hat. Doch so einfach ist das alles nicht.

(©Screenshot adr.lu)

In ihrem Schreiben verweist die ADR darauf, dass sie keine Kontakte zur FPÖ pflegen würde, sondern der ACRE (Alliance of Conservatives and Reformists in Europe) angehört – und im Falle eines Sitzgewinns am Sonntag sich dieser Gruppe anschließen wolle. Diese Fraktion ist sicherlich nicht mit der rechtsnationalen „Supergroup“ um Salvini, Le Pen und anderen gleich zu setzen, hat aber trotzdem fragwürdige Mitglieder. Davon abgesehen, dass die britischen Tories – denen sich die ADR „freundschaftlich“ verbunden fühlt – den Brexit herbeigemurkst haben, sind es die italienischen Vertreter*innen der „Fratelli d’Italia“ (Nachfahren der neofaschistischen Alleanza Nazionale von Gianfranco Fini und des Movimento Sociale Italiano) oder die polnische PiS-Partei, die den EU-Staat Polen einer autokratischen, nationalistischen Rosskur  unterzieht, die fragwürdig sind. mehr lesen / lire plus

Rue Jean l’Aveugle : La police a dû stopper la démolition de maisons historiques

Jeudi après-midi, alors que la rédaction de l’édition print du woxx avait déjà été clôturée, les premières informations sur le début d’importants travaux de démolition des maisons 15 et 39 de la rue Jean l’Aveugle apparaissaient sur les réseaux sociaux.

Le jour d’avant, les Lampertsbierger Geschichtsfrënn avaient invité vers midi à un point presse pour informer sur la démolition imminente de plusieurs immeubles historiques sis rue Jean l’Aveugle au Limpertsberg. Quelques heures plus tard, leur crainte s’avérait fondée. Alors que les Geschichtsfrënn partaient de l’hypothèse que la protection de la maison numéro 15 avait déjà été actée par la ministre de la Culture, ils et elles s’inquiétaient surtout du bloc des maisons 35-41, pour lequel l’association avait demandé le classement comme monument national, il y a cinq mois. mehr lesen / lire plus

Angst vor EU-Gegnern: „Keine Konkurrenz um neue Ideen“

Der Politikwissenschaftler Frank Decker lehrt an der Universität Bonn und forscht zum Rechtspopulismus im internationalen Vergleich. Die woxx hat mit ihm über mögliche Gründe für die Erfolgsaussichten rechter Parteien bei den Europawahlen gesprochen.

„Die demokratischen Prinzipien werden nach wie vor mehrheitlich geteilt“: der Rechtspopulismus-Forscher Frank Decker über die politischen Einstellungen in Europa. (Foto: Tohma (talk)/CC BY-SA 4.0)

woxx: Oft ist in Bezug auf die anstehende Europawahl von einer Schicksalswahl die Rede. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach sogar von einer Entscheidungsschlacht der Progressiven gegen die Nationalisten. Ist die anstehende Wahl tatsächlich so ausschlaggebend für die Zukunft Europas?


Frank Decker: Ich halte es nicht für sehr klug, wenn die proeuropäischen Kräfte diese Wahl zu einer Schicksalswahl stilisieren. mehr lesen / lire plus

Élections européennes : Sauver l’Europe – mais laquelle ?

La situation paraît paradoxale  : d’un côté le risque de voir une extrême droite forte malmener l’Union, de l’autre un désintérêt croissant de la population et des campagnes vides de tout message. Mais le paradoxe n’est pas ce qu’il paraît être.

Pour ces européennes, beaucoup de partis de centre-droite, les libéraux et même certains sociaux-démocrates suivent la ligne simpliste d’Emmanuel Macron : c’est nous ou l’extrême droite. Comme l’avait remarqué le candidat de Diem25 en Allemagne, Yanis Varoufakis (ancien ministre de l’Économie grec et égérie du renouveau de l’extrême gauche), la relation entre les macronistes et libéraux de tous pays et l’extrême droite n’est pas celle d’une opposition frontale des valeurs, mais elle est symbiotique. mehr lesen / lire plus

Klimanotstand 2/3: Debatte mit Konsens und Nuancen

Das Klima retten wollen alle Parteien. Doch auf die Details kommt es an. Analyse der Debatte von vergangener Woche, bei der die Klimanotstand-Resolution von Déi Lénk im Mittelpunkt stand.

Ökosoziales Banner bei der großen Demo zur COP21 in Paris. (Foto: RK)

Bereits vor der Klimadebatte am 16. Mai wurde in den sozialen Medien gestritten: Die Initiator*innen des Klimastreiks hatte zu einer Demo vor der Chamber aufgerufen, um die Anerkennung des Klimanotstands zu unterstützen. Darin sahen manche eine Instrumentalisierung der Jugendbewegung durch die radikale Linke. Nach unseren Informationen war es eher umgekehrt: Teile der Jugendbewegung haben die Initiative der Partei „instrumentalisiert“, um für ihr Anliegen zu demonstrieren. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Emotionale und intellektuelle Entwicklung von Kindern

Was brauchen Kinder, um sich vollständig entfalten zu können? Anlässlich einer am Montag, dem 27. Mai stattfindenden Konferenz wird dieser Frage aus einer neurowissenschaftlichen Perspektive heraus nachgegangen.

© StockSnap / pixabay.com

„Les neurosciences affectives et sociales au service du développement de l’enfant et de l’adolescent“ – bei dieser etwas sperrig betitelten Konferenz geht es um die Frage, welche Faktoren nötig sind, damit Kinder und Jugendliche ihr emotionales und intellektuelles Potenzial bestmöglich entwickelt können. Um genau zu sein referiert Kinderärztin Catherine Gueguen darüber, wie affektive und soziale Neurowissenschaften einem besseren Verständnis kindlicher Entwicklung und Bedürfnisse dienlich sein können. Gueguen ist in Haptonomie und gewaltfreier Kommunikation ausgebildet, und auf die Unterstützung von Eltern spezialisiert. mehr lesen / lire plus

Die Zukunft der EU: Das Zentrum steht rechts

Mit dem Erstarken der extremen Rechten sehen viele das proeuropäische Zentrum im Europäischen Parlament in Gefahr. Doch gerade aus dessen Reihen wurde tatkräftig am Zerfall der EU mitgewirkt.

Inszenieren sich als Vorkämpfer der europäischen Rechten: Die Parteispitzen der geplanten Fraktion „Europäische Allianz der Völker und Nationen“ für das am Sonntag zu wählende Europaparlament. (Foto: EPA-EFE/Matteo Bazzi)

„Nach der Wahl wird jeder Tag in Brüssel Stalingrad sein.“ So hat der ehemalige Trump-Chefstratege Steve Bannon die künftige Situation im Europäischen Parlament jüngst gegenüber der Schweizer „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) prognostiziert. Eine rechte Allianz wird dort fortan ihre Gegner also förmlich belagern, wenn man den Worten Bannons glauben will. mehr lesen / lire plus

Artensterben: Systemwechsel nötig

Über eine Million Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht. Das Artensterben betrifft auch Luxemburg. Letzte Woche forderten mehrere NGOs ein radikales Umdenken in der Politik.

Landnutzungsänderungen sind einer der großen Treiber des Artensterbens. Ein Beispiel dafür ist Deforestation wie hier in Madagaskar. (Foto: Dudarev Mikhail/Shutterstock.com)

Bereits bei der Einladung zur Pressekonferenz wurde klar, dass es sich um ein ganz besonderes Statement handeln würde. Es kommt nämlich nicht alle Tage vor, dass politische Organisationen wie der Mouvement écologique und Natur & Ëmwelt gemeinsam mit wissenschaftlichen Vereinen wie der Association des biologistes luxembourgeois (Abiol), der Société des naturalistes luxembourgeois (SNL) und gar dem Nationalmuseum für Naturgeschichte (MNHN) gemeinsam vor die Presse treten. mehr lesen / lire plus

Italien: Unter Volldampf gegen Migration

Rechte Feierlaune kam bei der von „Lega“-Chef Matteo Salvini in Mailand inszenierten Taufe der rechtsextremen EU-Fraktion „Europäische Allianz der Völker und Nationen“ nicht auf. Doch sieht es ganz nach einem Erfolg seiner Partei bei den Europawahlen aus.

Fördert den Minimalkonsens seiner Gegnerschaft: Der Protest gegen die menschenverachtende Grenzpolitik des italienischen Innenministers Matteo Salvini und seine offene Sympathie für militante, faschistische Bewegungen wird lauter und sichtbarer. (Foto: EPA-EFE/Daniel Dal Zennaro)

Eine Woche vor der Europawahl hat es „Lega“-Chef Matteo Salvini seinen mit den Spitzenkandidaten der europäischen Rechtsextremen veranstalteten Wahlkampfabschluss verregnet. Der Auftritt vor dem Mailänder Dom vergangenen Samstag sollte die zukünftige gemeinsame Fraktion „Europäische Allianz der Völker und Nationen“ begründen, den Beginn einer neuen souveränistischen europäischen Ordnung markieren. mehr lesen / lire plus

Uni.lu-Forscher*innen unterstützen Klimaproteste

Wissenschaftler*innen der Universität Luxemburg haben am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, eine Stellungnahme zur Unterstützung der jugendlichen Klimaproteste veröffentlicht. Über 180 Forscher*innen haben die Erklärung unterzeichnet und sich damit auch den „Scientists for Future“, die im deutschsprachigen Raum die „Fridays for Future“-Bewegungen unterstützen, angeschlossen. Sie geben den streikenden Jugendlichen recht: „In unserem Zeitalter, dem Anthropozän, haben die Menschen die Funktionsweise des gesamten Erdsystems signifikant verändert. Der Schutz und Erhalt der Biosphäre und der Atmosphäre ist daher eine drängende Priorität. Dieser Schutz erfordert einen kritischen Blick auf die sozio-politischen und ökonomischen Machtverhältnisse und (Un-)Gleichheiten, sowie auf den unausgeglichenen Zugang zu Ressourcen und Wissen, die diese konstituieren.“ Zudem betonen die Wissenschaftler*innen, dass an der Uni.lu sowohl in den Ingenieur- und Naturwissenschaften als auch in den Sozial- und Humanwissenschaften zu den Auswirkungen und zur Bekämpfung des Klimawandels geforscht wird. mehr lesen / lire plus

FEJ : Le journalisme est un bien public

À l’occasion des élections européennes, la Fédération européenne des journalistes (FEJ) a publié son « Manifeste des journalistes 2019 ». Il s’agit de donner à travers une liste de huit grands principes des recommandations aux candidates et candidats afin de garantir et promouvoir la liberté de la presse, le pluralisme au sein des médias ainsi qu’un journalisme de qualité dans tous les États membres de l’UE. Les élections de cette année se tiennent en effet dans un contexte particulièrement néfaste pour la profession. Quatre journalistes ont été tués au cours des deux dernières années dans l’UE : « Une attaque sans précédent contre nos valeurs », écrit la FEJ. mehr lesen / lire plus

Peinture/dessin : Vues scribouillées

Un désir de dépassement en toute intimité et dans le calme, c’est le paradoxe qui se cache derrière les « Regards murmurés » d’Aline Forçain – qui présente une expo invitant à l’introspection.

Dès l’entrée, un jeu de miroirs. D’un côté, un portrait de l’artiste de dos faisant face à un mur blanc, dévoilant sa chevelure quelque peu désordonnée ; de l’autre côté, un petit tableau noir avec une inscription écrite en miroir – évoquant un désir de s’échapper. Une mise en abyme qui va se poursuivre dans la suite des œuvres exposées par Aline Forçain à la galerie Nosbaum & Reding. mehr lesen / lire plus

Festival : Un dernier pour la route

Le Food for Your Senses (FFYS) fêtera sa dernière incarnation ce weekend – le temps de dire adieu à un festival non commercial, bâti sur le bénévolat et avec l’envie de faire les choses différemment.

La voilà enfin au Luxembourg : Kate Tempest est une des voix les plus marquantes de sa génération. (© Martin Schumann/Wikipédia)

S’il y a une chanson qui capte assez bien l’esprit du FFYS, c’est « Let There Be Rock » des Hambourgeois de Tocotronic, et surtout la phrase : « Das haben sich die Jugendlichen selbst aufgebaut ». Car le festival, qui a connu des déboires pour trouver un terrain adéquat ces dernières années, est le fruit d’un travail de la jeunesse. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Dolor y gloria

In seinem bisher persönlichsten Werk „Dolor y gloria“ (Pain and Glory) erzählt der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar auf berührende wie humorvolle Weise vom Leben eines in die Jahre gekommenen Filmemachers.

Antonio Banderas wurde ein neuer Look verpasst, damit er Almodóvar ähnlicher sieht. (© Pathé Films/outnow.ch)

Schon wieder ein Film über einen frustrierten, alten Mann – auch wenn sich dieser Eindruck bei manchen zu Beginn von „Dolor y gloria“ unweigerlich einschleichen wird, so wäre es verfehlt, den Film voreilig in die entsprechende Schublade einzuordnen. Wenn der Regisseur und Drehbuchautor eines Films Pedro Almodóvar heißt, kann man sich mit einiger Sicherheit darauf verlassen, dass der Film sowohl queere als auch komplexe weibliche Figuren beinhalten wird. mehr lesen / lire plus