Ausland

Israel flog Angriffe auf iranische Ziele in Syrien

Das israelische Militär ist in der Nacht Luftangriffe auf Syrien geflogen. Man greife derzeit Ziele der iranischen Al-Kuds-Brigade in Syrien an, teilte das Militär mit. Zugleich warnte es das syrische Militär davor, im Gegenzug israelisches Staatsgebiet oder israelische Streitkräfte anzugreifen.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, dass die Luftabwehr auf „feindlichen“ Beschuss reagiert habe und es zu Abschüssen gekommen sei. Ob es sich dabei um israelische Kräfte handelte, ist nicht bekannt. Gestern hatten die israelischen Streitkräfte erklärt, eine von Syrien aus abgefeuerte Rakete abgefangen zu haben.

Israel fliegt immer wieder Luftangriffe auf iranische Militärziele in Syrien, bestätigt wird das aber nur selten. Israel will mit aller Macht einen wachsenden Einfluss seines Erzfeindes Iran im Nachbarland Syrien verhindern. Im Syrien-Konflikt unterstützt Teheran gemeinsam mit seinen Verbündeten von der libanesischen Hisbollah-Miliz den syrischen Machthaber Baschar al-Assad.

Legendärer CIA-Agent Tony Mendez gestorben

Der durch eine spektakuläre Rettungsaktion von US-Diplomaten im Iran bekanntgewordene frühere CIA-Agent Tony Mendez ist tot. Mendez, dem mit dem Oscar-gekrönten Hollywood-Film „Argo“ ein Denkmal gesetzt wurde, starb am Samstag im Alter von 78 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Der frühere Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hatte seit mehr als zehn Jahren an Parkinson gelitten.

Mendez hatte nach dem Sturm der US-Botschaft in Teheran Ende 1979 in einer dramatischen Aktion sechs geflüchtete US-Diplomaten und US-Diplomatinnen außer Landes gebracht. Die Diplomaten hatten aus der US-Botschaft fliehen können und sich in der Botschaft Kanadas versteckt.

Hollywood-Film über Befreiungsaktion

Der auf Undercovereinsätze spezialisierte Mendez dachte sich daraufhin eine Hollywood-Produktion aus – der Titel des fiktiven Science-Fiction-Films: „Argo“ – und reiste für angebliche Vorbereitungen der Dreharbeiten in den Iran. Am 27. Jänner 1980 reiste Mendez dann mit den sechs US-Diplomaten und US-Diplomatinnen aus, die sich als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Filmcrew ausgaben und falsche kanadische Pässe bekommen hatten.

Die Geschichte wurde 2012 von Regisseur und Schauspieler Ben Affleck verfilmt. „Argo“ wurde im folgenden Jahr mit drei Oscars ausgezeichnet, darunter dem Oscar für den besten Film.

Pompeo: „Echter amerikanischer Held“

Affleck schrieb nun im Kurzbotschaftendienst Twitter, Mendez sei ein Mann von „außergewöhnlichem Anstand, außergewöhnlicher Bescheidenheit und Freundlichkeit“ gewesen. „Ich bin so stolz darauf, mit ihm zusammengearbeitet und eine seiner Geschichten erzählt zu haben.“

US-Außenminister und Ex-CIA-Chef Mike Pompeo würdigte Mendez als „echten amerikanischen Helden“. Er sei ein „unglaublich talentierter Geheimdienstoffizier“ gewesen.

Erdogan und Trump sprachen über syrische Stadt Manbidsch

Die Türkei erklärt sich bereit, die Sicherheit in der nordsyrischen Grenzstadt Manbidsch zu übernehmen. Einen entsprechenden Vorschlag unterbreitete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gestern in einem Telefonat seinem US-Amtskollegen Donald Trump, wie das türkische Präsidialamt mitteilte.

In der Kurdenhochburg Manbidsch wurden vergangene Woche vier US-Bürger durch einen Selbstmordanschlag getötet, die die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamierte. Im Gespräch mit Trump nannte Erdogan das Attentat nach Angaben seines Büros eine Provokation, die Trumps Entscheidung beeinflussen solle, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen.

Trump: „Terroristische Elemente“ besiegen

Erdogans Angebot wurde in der Erklärung des US-Präsidialamts zu dem Telefonat nicht erwähnt. Darin hieß es lediglich, die beiden Staatschefs stimmten darin überein, eine Vereinbarung zur Wahrung der beidseitigen Sicherheitsinteressen im nordöstlichen Syrien umzusetzen. Trump habe unterstrichen, wie wichtig es sei, verbliebene „terroristische Elemente“ in Syrien zu besiegen.

Manbidsch befindet sich unter Kontrolle der Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), die mit der Kurdenmiliz YPG an der Spitze und mit Hilfe der USA den IS 2016 aus der Stadt vertrieben hatten. Diese grenzt an ein Gebiet, das von den türkisch unterstützten Milizen kontrolliert wird.

Die Türkei wertet die YPG als Terrororganisation und hat mit ihrer Zerschlagung gedroht. Die Kurden befürchten eine Offensive der Türkei, sobald das US-Militär wie von Trump überraschend im Dezember angekündigt aus Syrien abgezogen ist. Trump hatte dem NATO-Partner Türkei mit wirtschaftlicher Zerstörung gedroht, sollte er die kurdischen Milizen in Nordsyrien angreifen.

Mali: Islamisten bekennen sich zu Tötung von UNO-Soldaten

Nach der Tötung von zehn UNO-Blauhelmsoldaten aus dem Tschad in Mali hat sich eine Islamistengruppe zu dem Angriff bekannt. Dieser seine Reaktion auf die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Israel durch Tschads Präsidenten Idriss Deby, hieß es in einer Erklärung der Gruppe. Diese nennt sich Nusrat al-Islam wal Muslimin. Sie steht der Extremistengruppe Al-Kaida nahe.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden gestern zehn Blauhelmsoldaten getötet und mindestens 25 weitere verletzt, als sie nahe eines Dorfes im Norden Malis einen Angriff bewaffneter Kämpfer abwehrten.

Vier Festnahmen nach Autobombenanschlag in Nordirland

Nach dem Autobombenanschlag in der nordirischen Stadt Derry (Londonderry) sind vier Verdächtige festgenommen worden. Wie die nordirische Polizei mitteilte, wurden zwei Männer gestern Vormittag festgenommen, die beiden anderen am Abend.

Die Ermittler und Ermittlerinnen vermuten, dass eine Splittergruppe der irisch-republikanischen Untergrundorganisation IRA, die New IRA, für die Tat verantwortlich ist.

Die Explosion hatte sich am Samstagabend vor einem Gerichtsgebäude im Zentrum der zweitgrößten Stadt Nordirlands ereignet. Verletzt wurden niemand. Vor der Detonation war eine Bombendrohung eingegangen. Die Gegend wurde daraufhin geräumt. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht, darunter viele Kinder.

„Diese Attacke war unglaublich gefährlich“

Im Fokus der Ermittlungen stehe die New IRA, sagte Nordirlands stellvertretender Polizeichef Mark Hamilton. Es handle sich um eine „kleine, weitgehend nicht repräsentative“ Gruppe. „Diese Attacke war unglaublich gefährlich“, sagte Hamilton. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden.

Die Polizei geht davon aus, dass der Wagen am Samstag geraubt worden war. Die ersten beiden Festgenommenen sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, die beiden anderen Männer 34 und 42 Jahre. Politiker aller Parteien verurteilten den Vorfall.

Bericht: Berlin verhängt neue Sanktionen gegen Iran

Die deutsche Regierung verhängt einem Medienbericht zufolge neue Sanktionen gegen den Iran. Grund sei der Verdacht, dass der Geheimdienst des Landes Mordanschläge in Europa verübt und weitere geplant habe, berichteten die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag-Ausgabe), NDR und WDR.

In dieser Woche werde das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig die Betriebserlaubnis für die iranische Fluglinie Mahan aussetzen. Die Gesellschaft fliegt pro Woche aus Teheran dreimal Düsseldorf und einmal München an. Das Auswärtige Amt habe auf Anfrage mitgeteilt, über „interne politische Abstimmungsprozesse“ werde „keine Auskunft“ erteilt.

Flugverbot geht über EU-Sanktionen hinaus

Mahan steht seit 2011 auf einer Sanktionsliste der USA, seit Jahren drängt die US-Regierung Verbündete, Mahan den Flugbetrieb zu untersagen. Ihr Geschäftsführer Hamid Arabnedschad Chanuki soll enge Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden haben. Mit den Mahan-Maschinen werden nach US-Angaben Kämpfer, Waffen und Munition nach Syrien geflogen, heißt es in den Berichten.

Die EU hatte bereits Anfang des Monats Sanktionen gegen Teheran verhängt. Das Flugverbot würde über diese hinausgehen. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste und Ermittlungen der Justiz soll der iranische Geheimdienst in den vergangenen Jahren höchstwahrscheinlich zwei Morde in den Niederlanden begangen und Anschläge, etwa in Paris und Dänemark, geplant haben.

Handelsschiff birgt Migranten von Boot in Seenot

Rund 100 Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer mit einem Boot in Schwierigkeiten geraten sind, werden nach Libyen zurückgebracht. Da die libysche Küstenwache mit anderen Einsätzen beschäftigt gewesen sei, sei ein Handelsschiff geschickt worden, das die Menschen aufnehme, teilte die italienische Küstenwache gestern Abend mit. Die libyschen Stellen würden dem Schiff nun einen Hafen zuweisen. Auf dem Boot waren laut Hilfsorganisationen rund 100 Menschen.

In den vergangenen Tagen gab es bereits zwei weitere Bootsunglücke, bei denen mindestens 56 Menschen ums Leben kamen. Bei einem anderen in Seenot geratenen Boot werden noch 117 Menschen vermisst.

Die deutsche Hilfsorganisation Sea Watch, die 47 Geflüchtete auf dem Mittelmeer barg, wartet inzwischen auf Anweisungen, in welchem Hafen diese landen sollen. Italiens Innenminister Matteo Salvini sagte umgehend, nach Italien dürften sie nicht.

Inland

Mindestsicherung: Dauerhaft Arme sterben früher

Dauerhaft arme Menschen sterben zehn Jahre früher als der Rest der Bevölkerung. Das hat eine von der Statistik Austria durchgeführte Sonderauswertung der EU-Sozialstudie SILC ergeben. Noch größer ist der Unterschied bei Obdachlosen. Die Armutskonferenz, ein Netzwerk sozialer Hilfsorganisationen, warnt daher davor, die Situation von Mindestsicherungsbeziehern weiter zu verschlechtern.

Laut Statistik Austria sind 1,5 Millionen Menschen in Österreich von Armut oder sozialer Ausgrenzung gefährdet. Sie haben also ein niedriges Einkommen (unter 1.238 Euro bei Einzelpersonen) oder Schwierigkeiten bei der Erfüllung notwendiger Grundbedürfnisse. Das bringt auch eine sinkende Lebenserwartung mit sich, wie die Statistik Austria für das Sozialministerium errechnete.

Lebenserwartung sinkt mit Armut

Der Sonderauswertung zufolge sterben armutsgefährdete Männer um vier Jahre früher, bei Frauen sinkt die Lebenserwartung um eineinhalb Jahre. Wer nicht nur armutsgefährdet ist, sondern in manifester Armut lebt – also etwa Probleme hat, die Wohnung warm zu halten, und sich keine unerwarteten Reparaturen leisten kann -, stirbt um vier Jahre (Frauen) bis elf Jahre (Männer) früher.

Die Armutskonferenz verweist nun darauf, dass es sich bei Mindestsicherungsbeziehern und -bezieherinnen durchwegs um manifest arme Menschen handelt. Dauert diese Armut mehrere Jahre an, sinkt die Lebenserwartung noch weiter: um zwölf Jahre bei Männern und um neun Jahre bei Frauen. Hier spricht man von „dauerhaft manifester Armut“.

„Diese enorme Einschränkung der Lebenserwartung betrifft in Österreich fast 270.000 Menschen, das entspricht in etwa der Bevölkerung von Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs“, sagt Martin Schenk von der Armutskonferenz.

Obdachlose sterben um 20 Jahre früher

Die Armutskonferenz warnt daher davor, die Situation von Mindestsicherungsbeziehern und -bezieherinnen weiter zu verschlechtern. Stattdessen brauche es effektive Maßnahmen für finanzierbares Wohnen, Hilfe für ältere Arbeitslose und bei prekären Jobs und chronischen Erkrankungen.

Noch einmal deutlich geringer ist die Lebenserwartung bei Obdachlosen. Sie sterben laut Statistik Austria um 20 Jahre früher als die restliche Bevölkerung.

SPÖ-Klub tagt zu Hausärzten und Wohnen

Die SPÖ stellt ihre derzeitigen Schwerpunktthemen Hausärzte und Wohnen in den Mittelpunkt einer Klubtagung diese Woche. Zumindest zu ersterem Thema soll auch ein Konzept vorgelegt werden, sagte Klubvize Jörg Leichfried. Eingebunden werden auch die SPÖ-Bürgermeister und -Ortschefinnen.

Denn am Freitag, dem zweiten Tag der Klubklausur, die im Parlamentsklub der SPÖ stattfindet, werden rund 200 Gemeindeoberhäupter erwartet, die mit der Fraktion in den Dialog treten sollen. Dabei wollen sich die Abgeordneten jener Themen annehmen, die laut einer Umfrage den Kommunen am meisten unter den Nägeln brennen.

SPÖ setzt auf „Aktion 20.000“

An der Spitze findet sich da die Finanzierung der Kinderbetreuung, gefolgt von der Pflege, ebenfalls eine Materie, der man sich intensiver widmen will. Zudem will die SPÖ thematisieren, dass in den Gemeinden durch die Sistierung der „Aktion 20.000“ Arbeitskräfte für (gemeinnützige) Tätigkeiten fehlen. Ganz allgemein widmen möchte man sich der Problematik, dass mehr Kommunen unter finanziellen Druck aufgrund von Abwanderung und Strukturschwäche geraten.

Besonders setzen die Sozialdemokraten gegenwärtig auf die Bekämpfung des drohenden Ärztemangels. Verwiesen wird darauf, dass in den kommenden zehn Jahren 55 Prozent der Vertragsärzte in Pension gehen. Wie man diesen Nöten begegnen kann, sollen auch Gemeindechefs und -chefinnen sagen.

Im Jahr der EU-Wahl können bei einer Klausur naturgemäß auch Europathemen nicht ausgeklammert werden. Daher gibt es zum Abschluss Freitagnachmittag einen EU-Talk mit Spitzenkandidat Andreas Schieder und der Listenzweiten Evelyn Regner.

Mehrheit gegen Aus für kalte Progression erst 2023

Einer OGM-Umfrage zufolge ist eine Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher gegen den Plan der ÖVP-FPÖ-Regierung, die kalte Progression in der nächsten Legislaturperiode abzuschaffen. Laut der Umfrage im Auftrag des „Kurier“ (Montag-Ausgabe) halten 61 Prozent den Zeitpunkt des Inkfrafttretens für „nicht akzeptabel“.

Die Koalition hatte in ihrer Klausur zuletzt angekündigt, den Beschluss für die Abschaffung am Ende dieser Legislaturperiode 2022 zu treffen. Wirksam werden soll diese Änderung, mit der hunderte Millionen an Einnahmen für das Finanzministerium entfallen, aber erst 2023.

Ablehnung auch bei ÖVP und FPÖ

Noch deutlich stärker ist die Ablehnung laut „Kurier“-Bericht bei Anhängern der Opposition. 70 Prozent der Befragten, die sich als SPÖ-Wähler ausgaben, lehnen das Timing ab. Aber auch Freiheitliche sind mit 54 Prozent mehrheitlich dagegen. Auch in der ÖVP gibt es mehr Ablehnung als Zustimmung. Und nur 21 Prozent der Befragten insgesamt finden 2023 „aktzeptabel“.

Deutlich besser kommt dagegen die im kommenden Jahr geplante Entlastung von Geringverdienern an. Hier sollen die Beiträge für die Krankenkassenversicherung sinken (ausgeglichen wird dies aus dem Budget, Anm.). Das wird von 61 Prozent begrüßt.

„Fairnesstour“ durch Österreich

Unterdessen kündigte das Büro des Finanzstaatssekretärs Hubert Fuchs (FPÖ) an, ab ab Dienstag auf eine „Fairnesstour“ durch Österreich zu gehen, um die von der ÖVP-FPÖ-Regierung geplante Steuerreform zu bewerben. Fuchs will das Vorhaben den Bürgern bei Betriebsbesuchen und Info-Veranstaltungen in allen Bundesländern näherbringen, wie sein Büro gegenüber der APA bekannt gab.

Die ersten Stationen der Fairnesstour sind Vorarlberg am 22. Jänner und Tirol am 23. Jänner. Unterstützung erhält der Staatssekretär von den Landesparteichefs der FPÖ: In Vorarlberg wird ihn Landesparteiobmann Christof Bitschi begleiten, in Tirol der dortige FPÖ-Chef Markus Abwerzger.

RH-Präsidentin für mehr Kontrolle bei Parteienförderung

Für Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker geht das von der ÖVP geforderte Einfrieren der Parteienförderung nicht weit genug. Kraker plädiert dafür, die automatische Valorisierung abzuschaffen und gleichzeitig für mehr Transparenz zu sorgen. „Ich bin dafür, dass man sich zusammensetzt, um das System der Parteienfinanzierung in Österreich zu überdenken“, so Kraker gestern in der ZiB 2.

Kraker kritisiert, dass der Rechnungshof die Rechenschaftsberichte der Parteien nicht inhaltlich prüfen darf. Auch die Umgehung und Überschreitung der Wahlkampfkostenbegrenzung müsse vermieden werden. Das Transparenzpaket 2012 habe zwar einen Schritt gemacht, „dieser eine Schritt ist aber nicht genug, denn das Gesetz ist zahnlos“.

Sollte die Anhebung der Parteienförderung neuerlich ausgesetzt werden, dann drohe kommendes Jahr die selbe Debatte, warnte Kraker: „Eine Aussetzung bedeutet dasselbe wie im Vorjahr: es ist aufgeschoben und nicht aufgehoben.“ Ihr gehe es um die Abschaffung derzeit vorgesehenen automatischen Anhebung der Parteienförderung und um die Erhöhung der Transparenz der Parteifinanzen.

EU

ÖVP präsentiert Kandidatenliste für EU-Wahl

Die ÖVP stellt heute ihre Kandidaten für die EU-Wahl vor. Die vorderen Plätze sind seit dem Wochenende vergeben: Othmar Karas führt die Partei neuerlich als Spitzenkandidat in die Wahl am 26. Mai, dahinter folgt Innenstaatssekretärin Karoline Edtstadler. Antreten soll auch Ex-ORF-Moderator Wolfram Pirchner, der schon 2018 für die niederösterreichische ÖVP bei der Landtagswahl kandidiert hatte.

Pirchners kolportierter sechster Listenplatz wäre zwar ein Kampfmandat. Denn bei der EU-Wahl 2014 hat die ÖVP mit 27 Prozent fünf Mandate geschafft und jüngste Umfragen sagen der Partei auch diesmal kein besseres Ergebnis voraus.

Vorzugsstimmen sollen entscheiden

Allerdings soll heuer nicht die Reihung auf der Kandidatenliste darüber entscheiden, wer für die ÖVP ins EU-Parlament einzieht, sondern die Zahl der Vorzugsstimmen. Mit diesem internen Vorzugsstimmensystem könnte also auch ein weiter hinten gereihter Kandidat durch einen erfolgreichen Persönlichkeitswahlkampf ein Mandat ergattern.

Präsentieren will Parteichef Sebastian Kurz die Liste am frühen Nachmittag. Fixiert werden soll sie zuvor vom Parteivorstand. Den genauen Termin dafür hat die ÖVP nicht bekannt gegeben.

Filmindustrie stoppt Copyright-Richtlinie der EU

Die für heute angesetzte sechste und letzte Trilog-Verhandlung für die Richtlinie zu „Copyright auf dem digitalen Binnenmarkt“ ist überraschend abgesagt worden. Im EU-Ministerrat gab es am Freitag keine Mehrheit für den Kompromiss der rumänischen Ratspräsidentschaft. Die Filmindustrie hatte sich plötzlich gegen Artikel 13 ausgesprochen, der die umstrittenen Uploadfilter zum Thema hat.

Die Filmwirtschaft ist neben Print der wichtigste „Stakeholder“ der Richtlinie. „So wie Artikel 13 jetzt aussieht, wollen wir ihn nicht mehr. Er ist mittlerweile kontraproduktiv“, sagte Werner Müller vom österreichischen Fachverband der Film- und Musikwirtschaft zu fm4.ORF.at. Vor allem aber müsse ein gerade angelaufenes Verfahren vor dem EU-Gerichtshof (EuGH) abgewartet werden, das klären soll, ob YouTube, Facebook und Co nun Service-Provider sind oder doch Medienstatus haben.

Mehr dazu in fm4.ORF.at

Sport

Wirtschaft

Mädchen wählen öfters schlechter bezahlte Lehrberufe

Die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern beginnen bereits bei der Wahl der Lehrstelle: Wie eine APA-Auswertung der Lehrlingsstatistik sowie des AMS-Gehaltskompass zeigt, haben bei Burschen beliebte Lehrberufe nach der Lehrzeit höhere Einstiegsgehälter als jene, die von Mädchen gewählt werden. Schon die Lehrlingsentschädigungen sind unterschiedlich hoch.

Laut Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer absolvierten 2018 mehr als ein Drittel der 72.710 männlichen Lehrlinge die Ausbildung zum Metall-, Elektro- oder Kfz-Techniker. In diesen drei beliebtesten Lehrberufen winkt laut AMS-Gehaltskompass nach Lehrabschluss ein durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt von über 2.130 Euro im Monat. Die Top-3-Lehrberufe bei Mädchen – Einzelhandel, Bürokauffrau und Friseurin – haben hingegen meist Einstiegsgehälter von weniger als 2.000 Euro brutto monatlich. 43,3 Prozent der 35.205 weiblichen Lehrlinge wählten einen dieser drei Berufe.

AK stellt freie Wahlmöglichkeit in Frage

Am Anfang der Lehrzeit sind Unterschiede in der Regel noch gering. In technischen Lehrberufen steigen die Lehrlingsentschädigungen aber im Lauf der Ausbildung tendenziell stärker als in anderen Berufen. Die meisten Lehrlingsentschädigungen liegen im ersten Lehrjahr zwischen 600 und 750 Euro monatlich. Ausnahmen nach unten gibt es beispielsweise beim Beruf des Konditors mit rund 400 Euro und nach oben beim Maurer mit 963 Euro.

Die Lehrlingsexpertin der Arbeiterkammer, Edith Kugi-Mazza, stellt infrage, dass es eine echte freie Wahlmöglichkeit gibt. Sie plädiert für ein breiteres Angebot an Lehrstellen. Die Liste der häufigsten Lehrberufe bedeute nämlich nicht, dass das die beliebsten seien. „Das Problem ist, wenn man sich die angebotenen Lehrstellen ansieht, da wird einfach viel angeboten im Handel, im Tourismus und im Bereich Friseur, Kosmetik und Fußpflege“, sagte Kugi-Mazza.

Bei der Berufswahl spielen der Expertin zufolge viele unterschiedliche Gründe eine Rolle, entscheidend sei auch das familiäre Umfeld und was die Freunde machen. Oft sei die Stelle beim Friseur oder Geschäft im Ort der leichtere Weg. Kugi-Mazza erzählte von Gesprächen mit Jugendlichen bei Berufsinformationsveranstaltungen, bei denen sie Gehaltstabellen herzeigte. „Das hat den Mädels schon zu denken gegeben.“

Renault-Chef Ghosn bietet Deal für Freilassung an

Der in Japan inhaftierte Renault-Chef Carlos Ghosn bietet dem zuständigen Tokioter Gericht Zugeständnisse im Gegenzug für eine Freilassung an. Der Automanager versprach gestern, in Japan zu bleiben, sollte er gegen Kaution auf freien Fuß kommen. Zudem wolle er sämtliche Auflagen erfüllen, die ihm das Gericht auferlegen würde.

Der Ex-Nissan-Chef beteuerte in einer Erklärung abermals seine Unschuld. Er freue sich darauf, seine Reputation im Gerichtssaal zu verteidigen. Ghosns Anwalt geht allerdings davon aus, dass der 64-Jährige bis zum Prozess in Haft bleiben dürfte. Das Verfahren beginne möglicherweise erst in sechs Monaten.

Seit zwei Monaten in U-Haft

Ghosn sitzt seit dem 19. November in Japan in Untersuchungshaft. Grund sind Vorwürfe, die seine Rolle als früherer Chef der Renault-Schwestergesellschaft Nissan betreffen. Der Manager soll seine Einkünfte zu niedrig angegeben haben.

Zudem warfen die Strafverfolger Ghosn schweren Vertrauensbruch vor. Einen Antrag auf Freilassung gegen Kaution hatte das Gericht in der vergangenen Woche bereits abgelehnt. Der Staatsanwaltschaft zufolge drohen Ghosn bis zu 15 Jahre Haft. Er selbst sagt, er sei „unrechtmäßig angeklagt“.

Chronik

Kanada: Passagiere saßen im kaltem Flugzeug fest

Bei bitterer Kälte haben rund 250 Flugpassagiere und -passagierinnen 16 Stunden an Bord einer in Kanada festsitzenden US-Linienmaschine ausharren müssen. Die Maschine der US-Fluggesellschaft United Airlines auf dem Weg nach Hongkong war am Samstagabend wegen eines medizinischen Notfalls auf dem Flughafen der nordostkanadischen Stadt Goose Bay gelandet, wie der Sender CBC berichtete.

Der betroffene Passagier wurde in ein Krankenhaus gebracht – wegen eines technischen Problems konnte das Flugzeug dann aber nicht weiterfliegen. Womöglich ließ die Kälte von minus 30 Grad eine Tür der Maschine zufrieren.

Passagiere durften Flugzeug nicht verlassen

Weil in Goose Bay nachts keine Zollbeamten und Zollbeamtinnen im Einsatz sind, durften die Passagiere und Passagierinnen das Flugzeug nicht verlassen, wie CBC berichtete. Viele froren unter den dünnen Decken. Auch das Essen wurde knapp. Erst nach zehn Stunden wurde Essen und Kaffee einer Fastfoodkette gebracht, was den Zorn der Menschen aber nicht besänftigen konnte.

Gestern landete dann eine Ersatzmaschine. Die Passagiere und Passagierinnen mussten umsteigen und wurden zum New Yorker Flughafen Newark geflogen – dorthin, wo ihre Maschine am Vortag gestartet war.

Benzinleitung in Mexiko explodiert: 85 Tote

Die verheerende Explosion einer Benzinleitung in Mexiko hat nach neuen Erkenntnissen 85 Menschen das Leben gekostet. 72 Verletzte würde noch in Krankenhäusern behandelt, teilte der Gouverneur des Bundesstaats Hidalgo, Omar Fayad, gestern (Ortszeit) in einer Pressekonferenz mit.

23 der Verletzten seien in Kliniken in Hidalgo, die anderen in Krankenhäuser in anderen Bundesstaaten und in die Hauptstadt Mexiko-Stadt gebracht worden. Das Anzapfen der Pipelines müsse verhindert werden, um weiteren Tragödien vorzubeugen, forderte Fayad.

Flammen bis zu 20 Meter hoch

Nahe der Pipeline hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion am Freitag nach Medienberichten mehrere hundert Menschen befunden. An der Leitung in der Stadt Tlahuelilpan war zuvor ein Leck entstanden, die Bewohner und Bewohnerinnen wollten sich das zunutze machen und Benzin in Kübeln und Kanistern mitnehmen. Berichten zufolge schlugen die Flammen nach der Explosion bis zu 20 Meter hoch. Der Boden rund um die Pipeline wurde verkohlt.

Die Bevölkerung müsse besser über die Risiken des Benzindiebstahls aufgeklärt werden, sagte Fayad. Den Menschen müsse klar gemacht werden, dass sie sich von einem Leck fernhalten und es melden müssen.

D: Einbrecher entschuldigte sich bei Bewohner

Auch Einbrecher können höflich sein: Ein auf frischer Tat ertappter Eindringling hat sich im deutschen Beckum (Nordrhein-Westfalen) beim Bewohner eines Einfamilienhauses entschuldigt – und ist dann durch die Haustür wieder verschwunden.

Er sei zuvor gestern Abend gewaltsam durch ein Fenster in das Haus eingestiegen, teilte die Polizei mit. Dann traf er in den Räumen auf den Bewohner. Der unbekannte Täter ist der Beschreibung zufolge etwa 16 bis 20 Jahre alt und schlank.

Verzweifelte Suche nach spanischem Buben in Schacht

Das Zittern um den kleinen Julen zieht sich in Spanien in die Länge: Die Suche nach dem in einem tiefen Brunnenschacht vermuteten Zweijährigen wurde erneut erschwert. Bei der Bohrung eines Bergungstunnels stießen Einsatzkräfte in der Nacht auf gestern erneut auf einen großen und sehr harten Felsbrocken. Man habe deshalb bis in der Früh nur 33 von 60 Metern geschafft, teilten die Helfer mit.

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Klare Sicht auf totale Mondfinsternis

Früh aufstehen und warm anziehen musste man sich heute Früh, um die totale Mondfinsternis beobachten zu können. Doch der frühe Start in die Woche wurde – zumindest in Wien – mit perfekter Sicht auf einen total verfinsterten, rötlich gefärbten Mond belohnt. Dutzende Personen kamen etwa auf die Sofienalpe in Wien-Penzing, wo man sich über seit Wochen erstmals freie Sicht auf den Himmel freute.

Im Verlauf des Wochenendes war die Wetterprognose für die Mondfinsternis immer besser geworden, zuletzt hieß es, dass sich die Nebeldecke über der Bundeshauptstadt im Laufe der Nacht auflösen sollte. Tatsächlich herrschte pünktlich zum Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde um 4.34 Uhr beste Sicht auf den Erdtrabanten. Langsam schob sich im Verlauf einer Stunde der Erdschatten immer mehr über die Mondscheibe, bis um 5.41 Uhr die totale Verfinsterung begann.

Seit Wochen „erstmals wieder freie Sicht“

Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) freute sich über das rege Interesse trotz minus sechs Grad und „Unzeit“, und vor allem aber über die gute Sicht. „Seit sechs Wochen gibt es erstmals wieder freie Sicht auf den Himmel“, sagte er. Entsprechend viele Fernrohre und Kameras waren auf das Himmelsschauspiel gerichtet.

Bis 6.44 Uhr und damit bis in die Morgendämmerung dauert die totale Mondfinsternis noch. Um 7.46 geht der Mond dann in Wien partiell verfinstert unter.

Nächste Mondfinsternis im Dezember 2028

Eine Mondfinsternis ereignet sich, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie stehen und der Schatten der von der Sonne beleuchteten Erde auf den Mond fällt. Tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird er von den direkten Sonnenstrahlen völlig abgeschirmt. Man kann ihn aber durch das Sonnenlicht, das in der Erdatmosphäre gestreut wird, noch immer gut sehen, er ist von diesem Streulicht rot gefärbt.

Die nächste totale Mondfinsternis, die man von Wien aus im vollen Verlauf sehen kann, findet erst am 31. Dezember 2028 statt. Auf die nächste partielle Mondfinsternis muss man nicht so lange warten, die gibt es bereits heuer, und zwar in der Nacht auf den 17. Juli.

Mann rammte Sechsjährigen auf der Piste

Auf einer Piste im steirischen Skigebiet Stuhleck (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) ist ein 24-jähriger Skifahrer mit einem Sechsjährigen zusammengestoßen. Der Bub wurde gestern schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Landeskrankenhaus im niederösterreichischen Wiener Neustadt gebracht, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte.

Das Kind aus Wien querte die Skipiste gerade, als der junge Mann aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld talwärts unterwegs war. Laut eigenen Angaben verringerte er seine Geschwindigkeit und sprang etwa zwei bis drei Meter über eine Geländekante. Als er wieder auf der Piste aufkam sah er den Sechsjährigen und versuchte noch auszuweichen, was aber nicht gelang: Beide Skifahrer kollidierten und kamen zu Sturz.

Kultur

„Green Book“ gewinnt Produzentenpreis

Das Drama „Green Book“ über die Trennung von Schwarzen und Weißen in den USA hat den Produzenten-Preis als bester Film gewonnen und damit beste Chancen auf einen Oscar. Mahershala Ali spielt in der Biografie einen schwarzen Jazz-Pianisten, der in den 60er Jahren mit seinem weißen Chauffeur (Viggo Mortensen) durch die Südstaaten reist.

Die tiefsinnige und zugleich witzige Tragikomödie hatte vor zwei Wochen schon drei Golden Globes als beste Komödie, für das Drehbuch und für Nebendarsteller Ali gewonnen.

Wichtiger Gradmesser für Oscars

Zusammen mit den Golden Globes gelten die am Samstag verliehenen PGA-Preise, über die mehrere tausend Filmproduzenten abstimmen, als wichtigster Gradmesser für die Oscars. Seit der ersten PGA-Verleihung im Jahr 1989 hat jeder Gewinner in der Kategorie als bester Film anschließend auch den Oscar als bester Film gewonnen oder ist dafür nominiert worden, berichtete die Website „Entertainment Weekly“.

Zu den Gewinnern beider Preise zählten etwa „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ (2018), „Birdman“ (2015), „12 Years A Slave“ (2014) und „Argo“ (2013). Mit im Rennen um den PGA-Spitzenpreis waren auch „Vice“, „A Star is Born“ und die Tragikomödie „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“. Chancen darauf hatten außerdem „Black Panther“, „BlacKkKlansman“, „Bohemian Rhapsody“, „Crazy Rich“, „A Quiet Place“ und „Roma“.

Fantasy-Thriller „Glass“ startet solide in US-Kinos

Der neue Fantasy-Thriller „Glass“ mit Bruce Willis, Samuel L. Jackon und James McAvoy hat an seinem ersten Wochenende in nordamerikanisches Kinos einen guten Start hingelegt. Der Film ist als Fortsetzung zum Thriller „Split“ von 2016 gedacht und spielt im gleichen filmischen Universum wie „Unbreakable“ aus dem Jahr 2000.

Am langen Wochenende – heute ist in den USA landesweiter Feiertag – dürfte der Titel ersten Schätzungen zufolge auf solide Einnahmen von 47 Millionen Dollar (41 Mio. Euro) kommen.

Gekostet hatte „Glass“ in der Produktion dem Magazin „Variety“ zufolge etwa 23 Millionen Dollar und damit rund die Hälfte dieser ersten Einspielsumme. Weil „Unbreakable“ teils Kultstatus genießt und „Split“ finanziell sehr erfolgreich war, hatten Branchenkenner dem „Hollywood Reporter“ zufolge aber eigentlich mit einem besseren Debüt gerechnet. Willis und Jackson spielen in „Glass“ dieselben Rollen wie schon in „Unbreakable“. Es ist der letzte Titel in der Triologie von Regisseur M. Night Shyamalan.

Filmstudios überließen „Glass“ das Feld

Als Neueinsteiger platzierte sich der animierte Film „Dragon Ball Super: Broly“ über die Helden Son-Goku und Vegeta auf dem dritten Platz. Mit Einnahmen von knapp elf Millionen Dollar (9,3 Mio Euro) über das Wochenende überraschte das japanische Anime-Abenteuer die Branche in den USA, schrieb der „Hollywood Reporter“. Filmstudios hatten das lange Wochenende über weitgehend stillgehalten und keine neuen Titel platziert, um dem neu eingestiegenen „Glass“ genügend Raum zu bieten oder ihm das Feld zu überlassen, berichtete „Variety“.

Panorama

Guide Michelin kürt neue Sterne-Restaurants in Frankreich

Fast genau ein Jahr nach dem Tod des legendären Spitzenkochs Paul Bocuse präsentiert der Michelin-Gastronomieführer heute in Paris seine neue Frankreich-Ausgabe. Mit Spannung wird erwartet, ob das Stammrestaurant von Bocuse in Collonges-au-Mont-d’Or bei Lyon seine Spitzenbewertung von drei Sternen halten kann. Gastronomiepapst Bocuse war am 20. Jänner 2018 im Alter von 91 Jahren gestorben.

In der neuen Ausgabe des „Guide rouge“ sollen nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP 75 Restaurants neu ausgezeichnet werden – mit einem, zwei oder drei Sternen. Als Anwärter für die Spitzennote gelten nach ergänzenden Angaben unter anderem das Restaurant von Christopher Coutanceau in La Rochelle an der Atlantikküste und „Le Grand Restaurant“ von Jean-Francois Piege in Paris. Die Sterne-Zeremonie wird erstmals vom neuen Chef der Michelin-Gastronomieführer, Gwendal Poullennec, geleitet werden.


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